Irgendwann stellt sich die Frage, ob das eigene Kind in den Kindergarten soll oder nicht. Ein schlechtes Gewissen ist dabei nicht nur hinderlich, sondern auch unnötig. revue gibt Tipps zur Wahl der richtigen Crèche und zu einer erfolgreichen Eingewöhnung.
Fotos: Olesia Bilkei/Fotolia, Robert Kneschke/Fotolia
Wann genau das richtige Alter ist, sein Kind in den Kindergarten zu geben, darüber streiten sich die Geister. Die einen sagen, Kinder sollten möglichst lange von den Eltern oder zumindest einem Elternteil betreut werden. Das stärke die Bindung und verhindere Verlustängste. Die anderen meinen, dass eine frühe Gewöhnung an andere Menschen und Strukturen auch für kleine Kinder wichtig sei. Das tue dem Selbstbewusstsein und dem Sozialverhalten gut.
Fest steht: Es gibt keine allgemeingültige Regel. Keine Studien, die beweisen, dass Kinder irgendwann weniger erfolgreich, weniger sozial und weniger glücklich werden, nur weil sie schon früh fremdbetreut wurden. Und auch keine, die das Gegenteil beweisen. War es früher normal, dass sich Mütter zu Hause um den Nachwuchs kümmerten, gehört es mittlerweile zur Selbstverständlichkeit, dass Frauen nach der Geburt eines Kindes gleich wieder in ihren Beruf zurückkehren. Manche müssen es aus finanziellen Gründen, viele wollen es, weil ihnen ihre berufliche Karriere wichtig ist und sie die Abhängigkeit von einem Partner scheuen.
Doch: Ganz egal, aus welchen Gründen Sie Ihr Kind in die Crèche bringen möchten, lassen Sie sich von Ihrem Vorhaben nicht abbringen, auch wenn gutmeinende Verwandte und Freunde andere Vorstellungen haben. Das wichtigste in einer Familie ist nämlich, dass alle an einem Strang ziehen und dass Kinder und Eltern lernen, sich gegenseitig zu vertrauen. Das fängt schon im Kindergarten an.
Freiraum und Spielen






