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Abenteuer erste Klasse

Am 16. September wird es wieder ernst für Schüler und Schulpersonal. Am meisten freuen sich wohl die Erstklässler darauf, denn sie entdecken eine komplett neue Welt. Damit der Schulanfang auch gleich gut gelingt, gibt es hier einige Tipps.

DIE HAUSAUFGABEN: FÜR RUHE SORGEN

Auch Schulanfänger müssen Hausaufgaben machen. Sorgen Sie daher für einen ruhigen Platz ohne Ablenkung, an dem dies erledigt werden kann. Um auch hier Haltungsschäden vorzubeugen, sollten sich Knie-, Hüft- und Ellenbogengelenke in einem rechten Winkel befinden und die Füße bequem auf dem Boden stehen. Grübelt das Kind lange über einer Aufgabe, können Sie helfen, doch das sollte nicht immer so sein. Die Kleinen lernen durch die Hausaufgaben selbstständig und kreativ zu überlegen. Außerdem nützen Aufgaben, die von Eltern erledigt werden, dem Kind nicht viel. Wie gut oder schlecht ein Schulkind im Unterricht nämlich mitkommt, sieht ein Lehrer vor allem an den gemachten Hausaufgaben.


DER TAG: FRÜHSTÜCKEN, TOBEN, SCHLAFEN

Das Frühstück ist eine wichtige Grundlage für einen gelungenen Tag. Hier ist Abwechslung gefragt, damit das Kind ausreichend Energie hat, um in der Schule aufpassen zu können und das Gelernte zu verarbeiten. Neben der Arbeit darf aber das Vergnügen nicht zu kurz kommen, denn Kinder spielen und toben gerne. Deshalb brauchen sie Zeit dafür. Genauso wie für genügend Schlaf: 10 Stunden Nachtruhe sind für Schulanfänger optimal.


DAS PAUSENBROT: WICHTIGER ENERGIELIEFERANT

Neben dem Frühstück liefert auch das Pausenbrot Nährstoffe und Energie, vor allem dann, wenn es aus Vollkornprodukten besteht und zusammen mit Obst und Gemüse gegessen wird. Damit es nicht langweilig in der Brotbox wird, darf der Belag auch ruhig mal kreativ sein: Pizza – Sandwich, Bananenbrot mit Pfirsich, Pausenbrot mit Karottenbutter, Mikado-Brot, oder Brot mit Konfetti-Quark sind eine echte Alternative zum Schinken-Käse-Sandwich. Dazu ungezuckerte Fruchtsäfte und Wasser auf keinen Fall vergessen, denn Durst ist schlimmer als Hunger.


DER SCHULWEG: ÜBEN, ÜBEN, ÜBEN

Übung macht den Meister. Das gilt auch für den Schulweg. Und so funktioniert‘ s: Begehen Sie vorab mit ihrem Kind mehrmals den Schulweg, damit es den Weg und auch alle Gefahren kennenlernt. Sollten Sie das Kind anfangs noch zur Schule begleiten, können Sie das nach ein paar Tagen einstellen. Kinder lernen schnell und spielerisch: Drehen Sie den Spieß einfach mal um und lassen sich den Weg von Ihrem Kind erklären. So merken Sie, was es schon weiß und was Sie nochmal mit ihm üben müssen.


DER SCHULRANZEN: DER RICHTIGE SITZ

Spiderman, Feen, Drachen, Cowboys, Tiere: Mittlerweile werden Schulranzen von unzähligen Motiven geschmückt. Doch neben der Optik ist vor allem eins wichtig: der richtige Sitz. Denn der verhindert Haltungsschäden. Deshalb ist hierauf zu achten: Die Oberkante sollte auf Schulterhöhe abschließen und das Rückenteil gepolstert sein. Verstellbare Gurte unterstützen den Halt und mit Reflektoren ist das Kind besser im Straßenverkehr zu sehen. Der gefüllte Ranzen darf nicht zu schwer sein. Daher: Am Anfang jeden Abend die Schultasche gemeinsam mit den Kleinen packen, um nur das Nötigste mitzunehmen. Geht die Schultasche mal verloren, sind Namensschilder praktisch. Diese sollten aber aus Sicherheitsgründen innen angebracht werden, damit sie nicht jeder gleich im Vorbeigehen sieht. In den Ranzen gehören: Federmäppchen mit Bunt-, Bleistiften, Radiergummi und Spitzer, Mappe und Hefte. Achten Sie dabei auf gute und robuste Qualität und versuchen Sie so wenig wie möglich Schulsachen aus Kunststoff zu kaufen.

 

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Author: Philippe Reuter

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