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Athletensteckbrief – Gilles Muller

490_0008_14199068_MullerOlympische Spiele sind für mich…
…eine Belohnung für meine harte Arbeit, die ich in den letzten fünf bis sechs Jahren geleistet habe.

Zur Person

Geboren am: 9. Mai 1983
Maße: 1.92 / 89 Kilogramm
Verein: Tennis Spora
Wohnt in: Leudelingen

Erfolge:
2001: Junioren-Finale Wimbledon und Sieg bei den Junioren der US Open
2004: Sieg über Andre Agassi im Halbfinale des ATP-Turniers in Washington, Niederlage im Endspiel, erstmals unter den Top 100
2008: Viertelfinale bei den US Open, bestes Grand-Slam-Ergebnis in der Luxemburger Geschichte
2014: Nominierung zum Comeback-Spieler des Jahres bei den ATP World Tour Awards. Luxemburger Sportler des Jahres
2015: Halbfinaleinzug in Sydney. Achtelfinaleinzug bei den Australian Open, Platz 34 der Weltrangliste

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Nach London sind es die zweiten Olympischen Spiele an denen Gilles Muller teilnimmt. Die Karriere des 33-jähriges Schifflingers, der mit 16 Jahren die Schule abgebrochen hatte, um sich ganz dem Tennis zu widmen, seit langem die Nummer eins im Luxemburger Tennis, ist ein ständiges Auf und Ab. Als Juniorenspieler erreichte er 2001 das Finale von Wimbledon, das er verlor. Im selben Jahr sicherte er sich bei den US Open den ersten Grand-Slam-Titel der Junioren und gelangte an die Spitze der Juniorenweltrangliste. Eine abwechslungsreiche und teils sehr erfolgreiche Profikarriere begann, in deren Verlauf er fünf ATP-Finals erreichte und 14 Challenger-Turniere gewann.

In den vergangenen sieben Jahren erlitt Muller zwei größere Verletzungen. Umso mehr stellten die Olympischen Spiele nach eigenen Worten „eine große Motivation“ da weiterzumachen, um zurück unter die weltbesten Spieler zu kommen. Das ist ihm gelungen: Muller schaffte ein Comeback. Mittlerweile ist er sogar Nummer 36 der Weltrangliste. Zwar schied der verheiratete Vater von zwei Jungen in Paris in der ersten und im Wimbledon in der zweiten Runde aus. Andererseits kam er in s’Hertogenbosch ins Finale und auch beim ATP-Turnier von Newport (USA) unterlag Muller nach einem starken Auftakt erst im Finale. Er muss also weiterhin auf seinen ersten ATP-Titel warten.

„Meng Ziler sin weiderhin haard ze schaffen, an probeiren mech all Daag ze verbesseren.“

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Foto: David Thinnes (editpress)

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Author: Philippe Reuter

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