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Athletensteckbrief – Laurent Carnol

04.06Olympische Spiele sind für mich …

… das absolut Größte, was es in einem Sportlerleben gibt. Von klein auf ist es mein großer Traum.

Zur Person

Geboren am: 17. Oktober 1989
Maße: 1,87m/ 80 Kilogramm
Verein: Le Dauphin Ettelbruck
Wohnt in: Pratz
Ausbildung: Master in Chemie
Spitzname: Larry

Erfolge (alle 200m Brust):
2008: 29. der EM in Eindhoven und 40. der Olympischen Spiele in Peking
2010: Fünfter der EM 2010
2011: 15. (Halbfinale) der WM in Shanghai
2012: 15. der Olympischen Spiele in London
2013: 15. der WM in Barcelona
2015: 6-facher Goldmedaillengewinner der JPEE in Island und 18. der WM in Kazan

Bestleistung: 200m Brust in 2:09‘78“ Minuten beim Euro Meet 2012

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Laurent Carnol schwimmt zum ersten Mal mit vier Jahren und bereits als Fünfjähriger hat er seine Sportart gefunden. Bei einem Lehrgang 2006 kennt der 16-Jährige sein Aha-Erlebnis auf der Paradestrecke 200 Meter Brust: In zwei Minuten 33 Sekunden trennen ihn noch sechs Sekunden von der Qualifikationszeit für die Junioreneuropameisterschaft 2007. Er besteht die schwierige Herausforderung mit Bravour und startet mit diesem Elan heimlich, still und leise zu seinen ersten Olympischen Spielen 2008 durch. Auch den schwierigen Spagat zwischen einem Chemiestudium im englischen Loughborough und dem Hochleistungssport mit regelmäßigem Halbfinaleinzug bei den größten internationalen Meisterschaften meistert er. Nachdem er mit einer Fabelzeit beim Euromeet und dem Einzug als erster luxemburgischer Schwimmer in ein olympisches Halbfinale (London 2012) Sportgeschichte geschrieben hatte, wird er 2012 zum luxemburgischen Sportler des Jahres gewählt. Doch auf Dauer gehen 80-Stundenwochen, davon rund 30 Stunden Training im Wasser an die Substanz. 2015 erlaubt sein Masterabschluß nur mehr reduziertes Training, doch trotz knapp verpasstem Halbfinale bei der WM in Kazan löst der bescheidene, bodenständige Sportler sein Ticket für die nächsten Olympischen Spiele in Rio. Nun kann sich der 25-Jährige endlich ein Jahr lang auf seinen Schwimmsport und jene Spiele fokussieren. Allerdings, so als Ausgleich für den Kopf, wird er dabei auch einige Wochenstunden als Chargé de Cours arbeiten.

„Ich hoffe zumindest auf ein Halbfinale und will dort meine Bestzeit noch einmal unterbieten, was extrem schwer wird. Und dann muss man schauen, wofür das reicht.“

03.06 (Fotos: Editpress / Julien Garroy)

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Author: Philippe Reuter

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