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Friedhof der Muskeltiere
5 Dec
2019
Written by Eric Netgen

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Der letzte Ford Mustang hat die optimistischsten Erwartungen des Managements übertroffen. Also sagten sich Schlapphüte in Dearborn, von der Trendwende hin zur E-Mobilität geradezu wie elektrisiert: Hier geht noch was... Bis 2022 wird die Ford Motor Corp. mehr als elf Milliarden Dollar in die Elektrifizierung ihres Portfolios investieren. Eine Umfrage des Hauses habe deutlich gezeigt, dass das Verständnis der elektrischen Mobilität und der sogenannten „Battery Electric Vehicles“ (BEV) noch sehr zu wünschen übriglasse. Etwas technischer Nachhilfeunterricht kann also nicht schaden.

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Gestiefelter Kater
14 Nov
2019
Written by Eric Netgen

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Das SUV- und Crossover-Angebot von Ford in Europa umfasst derzeit sechs Modelle, zu denen sich ab 2020 ein Siebtes gesellt: Neben Fiesta Active und Focus Active, EcoSport, Kuga, Edge und dem größeren Explorer gesellt sich jetzt (hier den Tusch einblenden) der Puma. Der Puma hat sich den Namen eines kleinen 2+2-Sitzers geborgt, der zwischen 1997 und 2001 ein kurzlebiges Schattendasein in Europa führte. Der Vorgänger war, wie der neue Puma auch, auf der B-Plattform von Ford aufgebaut und somit ein enger Verwandter des Fiesta. Er wurde von einem Zetec-Motor befeuert, scheffelte aus 1,4, 1,6 bzw. 1,7 Liter Hubraum und vier Zylindern in Reihe überschaubare 91 bis 155 PS. Und schaffte es trotz sportlichem „New Edge“-Design, das diesmal nicht ganz so polarisierend ausgefallen war wie im Ford Ka, trotz variabler Nockenverstellung – eine Europapremiere für Ford – und auch trotz spektakulärer TV-Werbung mit einem per CGI auferstandenen Steve McQueen nicht in die Herzen der Menge. Er zimmerte sich eine kleine Fangemeinde, wohlgemerkt, aber als vermeintlicher Capri-Ersatz hatte er versagt.

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Banzai Bugatti
12 Nov
2019
Written by Eric Netgen

Banzai Bugatti »

Am Morgen der Abreise vom Tokioter Autosalon trafen wir rein zufällig die Teilnehmer der diesjährigen „Festa Mille Miglia“ auf einem Hotelparkplatz in Tokio-Narita. Diese „Italy-Japan Friendship Rally“ findet seit 1997 alljährlich statt und mobilisiert ein paar mehr oder weniger betuchte Enthusiasten, die auch zwischen zwei Rennen ihre Zeit nicht damit verbringen, einfach nur müßig am Hungertuch zu nagen. Wie im letzten Jahr gewann auch in diesem Jahr das Ehepaar Takemoto die Rallye, diesmal auf einem Bugatti T35 von 1926. Die italienischen Fabrikate waren in der Überzahl, aber auch englische Roadster und sogar ein paar Raritäten aus Frankreich waren vertreten, darunter – neben den Bugattis, die den Sieg unter sich ausmachten – ein Panhard Dyna 100 X85 und ein sehr seltener Simca 8 Sport.

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Kleine Untergöttin des Frohsinns
12 Nov
2019
Written by Eric Netgen

Kleine Untergöttin des Frohsinns »

Der Name Yaris soll sich von Charis ableiten, zu Deutsch den Chariten, diesen Untergöttinnen, die regelmäßig und ohne dass sich jemals irgendjemand groß bei ihnen dafür bedankt hätte, abwechselnd für Apollon oder Hermes, mal für Aphrodite die Kohlen aus dem Feuer holten wenn im Olymp mal wieder dicke Luft war. Diese drei Töchter des Zeus. Sie entsprechen den römischen Grazien und heißen übersetzt die Frohsinnige, die Blühende und die Strahlende. Die kleine japanische Göttin der Innenstadt, Toyota Yaris, ist allerdings jetzt schon in der vierten Generation angekommen, steht in voller Blüte und soll dank aufgefrischtem Äußeren ab jetzt noch mehr Frohsinn versprühen. Ob es gelingt? Wir wagen ein Orakel.

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