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Chronik der Woche 16 – Energie tanken

Pünktlich zu den Schulferien zieht der Frühling ins Ländchen ein und beschert Temperaturen von über 20 Grad. Da wird doch das Leben gleich viel entspannter und lässt selbst die aktuellen Themen eher unaufgeregt daher kommen.

ZAHLEN LÜGEN NICHT – Jede vierte Frau benachteiligt

490_0008_14164715_675871_original_R_K_B_by_GG_Berlin_pixEine Umfrage der Statec hat ergeben, dass sich jede vierte Frau aufgrund ihres Geschlechts benachteiligt fühlt. Vor allem beim Zugang zu Führungspositionen und in der Politik, sowie bei den Gehältern sehen sich die Frauen im Nachteil. Zwei Drittel der 506 Befragten befürworten die beschlossene Frauenquote, die bis zum Jahre 2019 durchgesetzt sein soll. Dann sollen Verwaltungsräte von öffentlichen Institutionen und Firmen mit staatlicher Beteiligung zu 40 Prozent aus Frauen bestehen. (Foto: Alain Rischard/Editpress)

NOCH MEHR ZAHLEN – Zuwanderer, Geburten und Ehen

490_0008_14164707_zahlen_im_monat_september_2014_xDie Bevölkerung in Luxemburg wächst. Das belegen neueste Zahlen von der Statec. Im Laufe des vergangenen Jahres hat sich die Einwohnerzahl um 13.278 auf 562.958 Menschen erhöht. An den Geburten alleine kann das allerdings nicht liegen, denn die beliefen sich auf 6.070,Todesfälle 3.841. Vielmehr ist das Großherzogtum noch immer ein Einwanderungsland, wie die stolze Zahl von 22.332 Zuwanderen bestätigt. 11.283 Menschen verließen hingegen das Land. Mit der Zunahme der ausländischen Bevölkerung im Ländchen verringert sich natürlich der Anteil der Einwohner mit luxemburgischen Pass, der im letzten Jahr von 54,7 auf nun 54,1 Prozent gesunken ist. Was die Zahl der Eheschließungen betrifft, hat diese leicht abgenommen, 1.657 Paare gaben sich das Ja-Wort. Dafür hat die Zahl der Scheidungen kräftig zugenommen. Sie stieg um 25 Prozent auf 1.453.

Zahl der Woche: 20

20 Prozent aller Einwohner Luxemburgs leiden unter Heuschnupfen, schätzen Ärzte des Centre Hospitalier. So schön der Frühling auch ist, er hat doch seine Tücken.

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INTERNATIONALE SCHULE – Große Pläne für Differdingen

490_0008_14163728_20150408_lycee_differdange_1International und vielsprachig – so soll die neue Schule in Differdingen sein. 2020 wird sie ihre Türen öffnen, für bis zu 800 Schüler und Schülerinnen. Und das kostenfrei. Das besondere an der neuen Schule: Es wird auch Portugiesisch als Fach angeboten. Und es wird die Möglichkeit geben, mit dem „Bac européen“ abzuschließen. Schon jetzt scheint die Nachfrage groß zu sein. Deshalb sollen bereits ab dem Schuljahr 2016/17 die ersten Kurse angeboten werden, vorerst in den Räumen der alten Haushaltsschule. Denn das neue Schulgebäude muss erst noch gebaut werden. Auf 1,85 Hektar wird dann alles stehen, inklusive eigener Sportanlagen. Insgesamt 71,7 Millionen Euro soll der Bau kosten.

DROGENRAUSCH – Nicht ungefährlich

Fentalyn ist ein Schmerz- und Beruhigungsmittel, das in der Anästhesie und der Behandlung von Krebspatienten eingesetzt wird. Seine Wirkung ist 120 mal stärker als die von Morphin. Seine Nebenwirkungen auch: Herzrasen, Bewusstseinsstörungen, Kreislaufversagen, Depressionen und viele mehr. Immer wieder tauchen Derivate des Medikaments im Drogenmilieu auf, die den ultimativen Kick versprechen. So wie jetzt in Belgien, dort ist neuerdings das Derivat Ocfentanil auf dem Markt. Ein Mensch ist schon an den Folgen des Opiats gestorben. Das belgische Drogenwarnsystem schlug Alarm, nicht nur für Belgien, sondern auch für die Nachbarstaaten.

Zitat der Woche

„Wenn diese Reform angenommen wird, kann es sein, dass irgendein Chinese Chef der Post wird.“ Jean-Marie Heyder, Präsident des CGFP-Postsyndikats am 11. April im Tageblatt zu dem Vorhaben der Regierung, den Posten des Generaldirektors der Post aus dem Beamtenstatus zu heben und damit die Führungstrukturen denen des Privatsektors anzupassen.

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SUPERAUKTION – Mit Swatch-Uhren zum Millionär

490_0008_14163678_20150408_COLLECTION_SWATCH_DUNKEL25 Jahre lang sammelte der Luxemburger Paul Dunkel Uhren des Schweizer Herstellers Swatch. 5.800 Exemplare sind so zusammengekommen, darunter ein paar aus limitierten Auflagen, die von Künstlern wie Kiki Picasso oder Keith Haring signiert wurden. Das Auktionshaus Sotheby‘s in Hongkong, bei dem die Sammlung am Dienstag versteigert wurde, hatte im Vorfeld mit einem Verkaufspreis von 1,2 Millionen Euro gerechnet. Die Verkaufsprofis hatten dabei jedoch die Leidenschaft echter Sammler unterschätzt. Die Uhren gingen für 5,5 Millionen weg. Paul Dunkel wird es freuen.

VOLL ENTBLÖSST – Neuer Trend?

Gleich zwei Männer onanieren innerhalb einer Woche splitternackt in der Öffentlichkeit, der eine im Flur seines Wohnhauses, der andere in einem Einkaufszentrum in Bartringen. Während den einen die Angst erwischt zu werden antörnt, sagt der andere bei der polizeilichen Vernehmung aus, er sei US-Marshall in geheimer Mission. Zwei völlig nachvollziehbare Motive, oder? Zeichnet sich jetzt ein neuer Trend ab?

FLUGLOTSENSTREIK – Lahmgelegt

490_0008_14164729_700626_original_R_B_by_Rainer_Sturm_piWeil die Fluglotsen in Frankreich streiken, fallen nicht nur diverse Flüge ins Nachbarland aus. Auch Destinationen wie auf die spanische Urlaubsinsel Mallorca werden gestrichen, weil sie zum Teil über Frankreich führen. Auch unser Kollege Philippe Reuter wird in Frankfurt-Hahn enttäuscht, seine Maschine, mit der er zum Interview mit Andy Schleck aufbrechen möchte, bleibt am Boden. (Foto: Rainer Sturm / Pixelio.de)

GITFMÜLL IM DIRENDALL – Untersuchungen eingeleitet

490_0008_14151546_REP_Direndall_6_9_Eigentlich sollte die Senke mitten im Kehlener Wald mit Erdaushub von Baustellen aufgefüllt werden. Dann aber wurden 2.500 Lkw-Ladungen Bauschutt im Direndall ausgeschüttet. Zwanzig Jahre ist das jetzt her und still ruhte seitdem der Wald. Nach den Berichten in Tageblatt und revue (revue 12/2015) aber kam Bewegung ins Spiel, denn das betreffende Waldgebiet gleicht eher einer Müllhalde als einem idyllischen Plätzchen. Das Umweltministerium lässt jetzt das Trinkwasser aus den Quellen rund um die illegale Deponie untersuchen. (Foto: Philippe Reuter)

Heike Bucher

Journalistin

Ressort: Wissen

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Author: Philippe Reuter

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