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Chronik der Woche 19: Ende gut…

…fast alles gut. So zumindest könnte man den Ausgang der französischen Wahlen kommentieren. Frankreich ist also die nächsten fünf Jahre „En Marche!“ und auch in Luxemburg war einiges in Bewegung. Zum Beispiel an der Uni.

Strassenverkehr – Weniger Tote

Im vergangenen Jahr ließen 32 Menschen ihr Leben auf den Luxemburger Straßen. Damit gibt es im Vergleich zum Vorjahr vier Tote weniger zu beklagen und erreicht damit die gleiche Bilanz wie im Jahr 2010. Neben der Zahl der Unfalltoten ist auch die Zahl der Schwerverletzten im vergangenen Jahr rückläufig. 249 Menschen wurden 2016 schwer verletzt. Diese Zahlen gab Infrastrukturminister François Bausch (déi gréng) bekannt. Bausch zeigte sich vor allem darüber besorgt, dass immer öfter Fußgänger in tödliche Unfälle verwickelt sind. 2016 kamen insgesamt acht Passanten ums Leben. Neben Alkohol und Geschwindigkeit gilt mittlerweile das Benutzen des Mobiltelefons als eines der Hauptgründe für Unfälle. Eine neue Kampagne soll hier Abhilfe schaffen. Ob die leicht lächerlich wirkenden Plakate mit Sprüchen wie „Don‘t like and drive“ oder „Don‘t tweet and walk“ wirklich das richtige Mittel sind, um alle Verkehrsteilnehmer vor dem Ablehnungspotenzial des Smartphones zu warnen, sei mal dahingestellt.
Foto: François Aussems (Editpress)

Universität – Klump schmeißt hin

Rainer Klump, der seit dem 1. Januar 2015 Rektor der Universität war, hat letzte Woche demissioniert. Die Gründe für seinen Rücktritt sind zwar nicht offiziell bekannt, doch in den letzten Monaten gab es Unstimmigkeiten rund um die Universität. Vor allem mit dem Budget für das laufende Jahr, welches Sparmaßnahmen unumgänglich machte. Rainer Klump soll seine berufliche Zukunft laut Pressemitteilung der Universität im Ausland fortsetzen. So oder so muss jetzt ein Nachfolger gefunden werden.
Foto: Tania Feller (Editpress)

Zahl der Woche: 20.100

Fragebögen wurden bei der großangelegte Mobilitäststudie „Luxmobil“ bereits ausgefüllt.

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Härebierg – Truppenbesuch

Großherzog Henri – der seit seiner Krönung im Jahr 2000 auch Oberbefehlshaber der Luxemburger Armee ist – war vergangene Woche zusammen mit dem zuständigen Minister Etienne Schneider auf dem Härebierg zu Gast. Der Großherzog machte sich unter anderem ein Bild vom neuen Logistikzentrum und ließ sich die Arbeit mit den Aufklärungsdrohnen erklären. Die Jobs bei der Armee scheinen allerdings momentan nicht besonders beliebt zu sein. Bei ihrer Generalversammlung beklagte das „Syndicat Professionnel de l‘Armée Luxembourgeoise“ – wie auch schon in den vergangenen Jahren – einen Personalmangel, sowohl bei den Freiwilligen als auch bei den Offizieren.
Foto: Jean-Claude Ernst (Editpress)

Quadripartite – Mehr Leistungen

Die Schaffung neuer Arbeitsplätze ist einer der Gründe, der erklärt, weshalb die Gesundheitskasse im Jahr 2016 einen Überschuss von 105 Millionen aufzuweisen hat. Bei der Frühjahrsquadripartite wurde für 2017 ein Überschuss von 178 Millionen prognostiziert. Für das kommende Jahr soll es deshalb neue Leistungsverbesserungen geben.
Foto: Fabrizio Pizzolante (Editpress)

Werteunterricht – Großes Interesse

Nachdem der Werteunterricht mit dem Beginn des aktuellen Schuljahres in den Sekundarschulen eingeführt wurde, wird im September dieses Jahres auch das Fach „vie et société“ den Religionsunterricht und Moralkunde in den Primärschulen ersetzen. Das Interesse bei den Lehrern, welche sich einer Weiterbildung unterziehen müssen, scheint groß. Rund 2.500 Lehrer haben sich nämlich für diese angemeldet. Die CSV wetterte zwar noch einmal gegen die Einführung, da aber selbst Hardliner wie die scheinbar untergetauchte Vereinigung „Fir de Choix“ verstummt sind, handelt es sich hier wahrscheinlich eher um vorgezogene Wahlkampfpolemik seitens der CSV als um wirklich ernstzunehmende Kritik.
Foto: Isabella Finzi (Editpress)

Zitat der Woche

„Eise juristesche Beroder geet dervun aus, dass Konventioun kann d’Strooss halen.“ Generalvikar Leo Wagner am 05. Mai beim Radiosender 100,7

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Octave 2017 – Pilger und Fisch

Noch bis zum 21. Mai dauert die diesjährige Octave, welche am Wochenende feierlich eröffnet wurde. Das diesjährige Motto lautet „Zéi eraus“. Natürlich hat auch das „Mäertchen“ die nächsten zwei Wochen seine Türen geöffnet. Das ist für manch einen Luxemburger genauso wichtig wie das Pilgern.
Foto: Fabrizio Pizzolante (Editpress)

Drogen – Ecstasy-Pillen

Die Polizei konnte schon vor Längerem am Flughafen einen Mann stoppen, der in seinem Koffer immerhin 15.000 Ecstasy-Pillen bei sich hatte. Der Marktwert des Stoffs liegt bei 150.000 Euro. Der Drogenschmuggler sitzt jetzt für 24 Monate in Schrassig.

Shared Space – Zentrum für alle

Nachdem man in Bartringen schon vor rund zwei Jahren das „Shared Space“-Konzept im Zentrum umgesetzt hat, geht jetzt Düdelingen den gleichen Weg. Am vergangenen Wochenende wurde in der „Niddeschgaass“ das „Shared Space“ offiziell eingeweiht. Ab jetzt gilt hier Tempo 20, und für Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer gelten die gleichen Rechte.
Foto: Alain Rischard (Editpress)

Hubert Morang

Stellvertretender Chefredakteur

Ressorts: Aktualität, Politik, Multimedia, Bandporträts

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Author: Martine Decker

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