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Chronik der Woche 31: Ganz entspannt

Dass Hillary Clinton als erste Frau zur amerikanischen Präsidentschaftskandidatin gekürt wird, schlägt hierzulande keine großen Wellen. Es ist vielmehr die Woche der kleinen Nachrichten, passend zum Aufbruch in den Sommerurlaub.

490_0008_14371047_16_04_2015_Editpress_014762Polizeireform – Umstritten

Vieles wird anders bei der Police Grand-Ducale. So wird es sowohl in der Führungsetage als auch in der gesamten Organisation zu Veränderungen kommen. Gleichzeitig werden die Möglichkeiten zur Gefahrenabwehr ausgebaut und die internen Karrierechancen umgemodelt. Doch einigen reichen die Reformen nicht aus. Nach Unstimmigkeiten mit der Direktion und den zuständigen Ministern hat Jeff Neuens, Chef der Police judiciaire, seinen Rücktritt angekündigt. Ihm reichen die Veränderungen für den Bereich der Kriminalpolizei nicht aus.
Foto: Tania Feller (Editpress)

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Unwetterschäden – Finanzielle Hilfe

Mit Geldern aus dem EU-Solidaritätsfonds ist nach dem Unwetter vom Freitag vorletzter Woche nicht zu rechnen. Dafür ist die Summe der Schäden zu gering. Geld von den Versicherungen bekommen die meisten Betroffenen wohl auch nicht. Allerdings stellt Landwirtschaftsminister Fernand Etgen für beschädigte landwirtschaftliche Maschinen, Gebäude und Kulturen eine staatliche Hilfe in Aussicht. Und Premier Xavier Bettel verspricht insgesamt 30 Millionen Euro. Caritas und Croix-Rouge haben derweil 140.000 Euro an privaten Spenden für die Überschwemmungsopfer gesammelt.
Foto: Jean-Claude Ernst (Editpress)

Zahl der Woche: 15.955

Menschen waren Ende Juni arbeitslos. Das sind 878 weniger als im Juni letzten Jahres. Die Arbeitslosenquote bleibt bei 6,5 Prozent.

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Fliegerei – Ryanair kommt später

Nicht zum 1. September, sondern erst zum 31. Oktober dieses Jahres wird die irische Fluggesellschaft ihren Dienst am Findel aufnehmen. Grund der Verzögerung sei, dass die Passagierabfertigung noch nicht geregelt ist, heißt es. Das zuständige Unternehmen sei noch nicht soweit. Tickets für die Monate September und Oktober, die bereits gekauft wurden, können unentgeltlich umgebucht oder zurückgegeben werden. Wie ursprünglich geplant sollen ab Ende Oktober dann pro Woche fünf Ryanair-Flüge nach London und täglich einer nach Porto abheben.
Foto: Fabrizio Pizzolante (Editpress)

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Kollektivurlaub – Schön ruhig

Mit dem Beginn der Sommerferien wird es jedes Jahr schlagartig ruhiger im Ländchen. Was sich vor allem im Straßenverkehr bemerkbar macht. Mit dem Beginn des Kollektivurlaubs im Baugewerbe kehrt dann völlige Ruhe ein. Doch nicht ganz. Einige Arbeiten müssen dieses Jahr auch über den Sommer weitergeführt werden, wie die Errichtung sanitärer Anlagen im Flüchtlingsheim in Sassenheim oder die Weiterführung des Tram-Projekts. Und natürlich die Arbeiten an der roten Brücke.
Foto: Jean-Claude Ernst (Editpress)

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Trinkwasser – Bedenklich

Nach den Überschwemmungen in der vorletzten Woche kam es in einigen betroffenen Ortschaften zu Verunreinigungen des Trinkwassers. Mittlerweile ist das Wasser fast überall wieder sauber, nur in Savelborn und Freckeisen kann bis Ende der Woche noch keine Entwarnung gegeben werden.
Foto: Tania Feller (Editpress)

Zitat der Woche

„Wo gestern zwei oder drei Generationen unter einem Dach lebten, dominiertheute der Single-Haushalt.“ Wohnungsbauminister Marc Hansen am 31. Juli 2016 im Interview mit wort.lu

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Standort Luxemburg – Griechischer Joghurt

2012 verlegte der griechische Jog-hurthersteller FAGE seinen Hauptsitz ins Großherzogtum. Jetzt hat das Unternehmen angekündigt, auch einen Teil der Produktion in Luxemburg stattfinden zu lassen. Man rechne mit etwa 100 neue Arbeitsplätzen und einem Investitionsvolumen von 100 Millionen Euro, teilte Wirtschaftsminister Etienne Schneider mit. Ende 2018 soll der Betrieb in der bis dahin neu gebauten Fabrik im Gewerbegebiet Wolser zwischen Bettemburg und Dudelingen aufgenommen werden.
Foto: Editpress-Archiv

Vermisstenfall – Kritik an Polizei

Eine Familie meldet einen Mann als vermisst, die Polizei findet sein Auto und sucht die Gegend rund um den Fundort nach dem Mann ab. Erfolglos. Erst zwei Tage später wird die Familie darüber informiert. Bei einer privaten Suchaktion wird die Leiche des Mannes innerhalb von 15 Minuten gefunden. Todesursache: Suizid. Die Frage, ob dem Mann noch hätte geholfen werden können, wäre die Familie früher informiert worden, wird wohl immer bleiben.

Park and Ride Junglinster – 286 Parkplätze mehr

Fertiggestellt wurde er bereits Ende April, die offizielle Einweihung findet aber erst jetzt statt: Der neue Park-and-Ride-Parkplatz in Junglinster bietet 286 Parkplätze für Pendler und solche, die es werden wollen. Darunter auch zwölf für Menschen mit Behinderungen. Von einem Bahnsteig für Busse fahren die drei Buslinien 107, 110 und 111. Deren Kapazität könne bei Bedarf aber erhöht werden, sagte Infrastrukturminister François Bausch bei der Einweihung. Weiter geplant sind sechs Ladestationen für Elektroautos sowie eine M-Box für das Abstellen von Fahrrädern.
Foto: Tania Feller (Editpress)

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Heike Bucher

Journalistin

Ressort: Wissen

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Author: Martine Decker

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