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Chronik der Woche 41: Wasser Mars(ch!)

Während die NASA erklärt, dass es Wasser auf dem Mars gibt, zeigt sich die Luxemburger Wochenaktualität auch recht spektakulär. Songwriter Olli Schulz würde diese mit einem lapidaren „Das Letzte was uns jetzt noch kickt, wär die Ankunft der Marsianer“ kommentieren.

KOPSTAL-SCHOENFELS

Straßenverkehr I – Projekt Baum fällen

Um die Verkehrssicherheit auf der Strecke zwischen Kopstal und Schoenfels zu erhöhen, werden 15 Bäume gefällt und 585 Meter zusätzliche Leitplanken installiert. Dies teilte Nachhaltigkeitsminister François Bausch (déi gréng) mit. Eine Arbeitsgruppe aus den zuständigen Verwaltungen, Sécurité routière, der „Association des victimes de la route“, der Polizei, des Automobilclubs und des Fahrsicherheitstrainingzentrums wird noch weitere Strecken unter die Lupe nehmen. Demnächst die Baumallee zwischen Brouch und Saeul.
Foto: Alain Rischard/Editpress

Étienne Schneider et Romain Mancinelli ont inauguré la station militaire d’ancrage satellitaire au « Haerebierg » à Diekirch
Luxemburger Militär – Heißer Draht ins Jenseits

Auf dem Herrenberg wurde eine Sende- und Empfangsstation für das Satelliten-Kommunikationssystem „WGS“ („Wideband Global Satellite System“) in Betrieb genommen. Mit diesem System kann die Luxemburger Armee ihre Einheiten kontrollieren und mit ihnen in Kontakt stehen, egal, wo sie auf der Welt verteilt sind. Luxemburg hat sich finanziell am Bau eines solchen WGS-Kommunikationssatelliten beteiligt. Zehn solcher Satelliten soll es in Zukunft geben. Auch Länder wie die Niederlande, Kanada, Dänemark und Neuseeland kollaborieren am Breitband-Satellitenkommunikationssystem des US-Militärs.
Foto: Armée luxembourgeoise

Zahl der Woche: 98.

Rang belegt die uni.lu beim „Times-Higher-Education-Ranking“ und gehört damit zu den 200 besten Universitäten weltweit.

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Krecké-Rapport – Das fehlende Element

Nachdem EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker die fehlende Seite des Krecké-Rapports an den EU-Abgeordneten Fabio De Masi übergeben hat, taucht diese Seite auch in verschiedenen Medien auf. Aus der besagten Seite geht hervor, dass Krecké 1997 dem damaligen Premier angeraten hatte, die fragwürdigen Steuerpraktiken im Auge zu behalten, und vor diesen gewarnt hatte. Beobachter in Brüssel sehen in Junkers Vorgehen, die fehlende Seite freiwillig zu übergeben, vor allem den Versuch, den Druck auf seine Person zu minimieren.

vendanges
Weinlese – Planet der Trauben

Um sich einen Eindruck der diesjährigen Weinlese zu machen, war Landwirtschaftsminister Fernand Etgen (DP) an der Mosel zu Gast und legte selbst mit Hand an. Ersten Prognosen zufolge wird der 2015er-Jahrgang von Topqualität sein. Der „Fiederwäissen“ hat seinen Weg in die Regale bereits gefunden.
Foto: Isabella Finzi/Editpress

Demonstration Fir de Choix, Pour le choix lacher de ballons

Werteunterricht – Das Imperium schlägt zurück

Während in den Kulissen noch immer fleißig am Inhalt eines Werteunterrichts gebastelt wird, ging die Initiative „Fir de Choix“ in die Offensive. Mit einer an das Bildungsministerium gerichteten Postkarten-Luftballon-Aktion will die Initiative sich für den Erhalt der Wahl zwischen Religions- und Werteunterricht einsetzen. Ob Claude Meisch (DP) sich davon beindrucken lässt, bleibt abzuwarten…
Foto: Didier Sylvestre/Editpress

Zitat der Woche

„Wir müssen zuerst einmal wieder eine Vertrauensbasis schaffen. Das geht nur, wenn jeder von uns am gleichen Ende des Seils zieht.“ Polizeigeneraldirektor Philippe Schrantz über die Konfliktlösung innerhalb der Polizei, am 30. September im Tageblatt

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Morddrohung – Die Rache der Ungarn

Die CSV-Europaabgeordnete Viviane Reding erhielt laut eigenen Aussagen Morddrohungen. Grund dafür sollen die kritischen Aussagen von Reding in Bezug auf die ungarische Haltung in der Flüchtlingsproblematik sein. Reding hatte sich in einem Interview unter anderem dafür ausgesprochen, dass die Fidesz, die Partei des ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán, aus der Europäischen Volkspartei (EVP) ausgeschlossen werden sollte.

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Sebes-Anlage – Kein Wüstenplanet

Mit einer neuen 166-Millionen-Euro-Anlage will die Sebes die Trinkwasserproduktion Luxemburgs absichern. Baubeginn wird 2017 sein und Mitte 2020 soll die Produktion laufen. Der Staat finanziert 50 Prozent und die Sebes die restlichen 50 Prozent der neuen Anlage. Der Trinkwasserbedarf in Luxemburg steigt, trotz eines geringeren Bedarfs pro Kopf, weiter an. Vor allem wegen der wachsenden Bevölkerung. Deshalb ist man unter Zugzwang für den Bau einer modernen Anlage.
Foto: Sebes/Witry&Witry

Bettel in Russland – Der geliebte Feind

Der Luxemburger Premierminister Xavier Bettel (DP) gastierte für zwei Tage in Russland. Am Montag hatte er ein Treffen mit seinem russischen Homologen Dmitri Medwedew und am Dienstag traf er sich mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin. Im Mittelpunkt der Diskussionen standen unter anderem die Beziehungen zwischen der EU und Russland. Insbesondere dürfte über den Bürgerkrieg in Syrien und den Ukraine-Konflikt diskutiert worden sein.

Piéton happé et tué par une voiture montée de Dippach
Straßenverkehr II – Grausamer Unfall

Auf der Strecke zwischen Bartringen und Dippach erfasste ein Autofahrer einen Mann, der auf der Nationalstraße zu Fuß unterwegs war. Die Identität des Verunglückten ist noch nicht ermittelt. Damit geht die Serie von tödlichen Unfällen auf den Luxemburger Straßen nahtlos weiter. Dass es noch viel zu tun gibt in Sachen verantwortungsvolles Miteinander, unterstrich ein Motorradfahrer auf der Strecke zwischen Angelsberg und Fels. Der Zweiradakrobat war mit 227 km/h statt den erlaubten 90 km/h unterwegs.
Foto: Jean-Claude Ernst/Editpress

Hubert Morang

Stellvertretender Chefredakteur

Ressorts: Aktualität, Politik, Multimedia, Bandporträts

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Author: Martine Decker

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