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Die Chronik der Woche Nr.15: Alles easy

Mit angezogener Handbremse tuckerte die Aktualität durch die Osterferien, obwohl, wenn man genau hinschaut, klingt es spektakulär: Ein Wolf lernte den Osterhasen das Fürchten, und eine ganze Kapelle wird demnächst umziehen.

Fotos: pixabay.com, Isabella Finzi, Melody Hansen, François Aussems, Julien Garroy (3), Claude Lenert (alle Editpress), Editpress-Archiv

Polizeibilanz 2017 – Weniger Straftaten

Die Polizei hält in ihrem Jahresbericht für 2017 fest, dass es mit 36.721 festgestellten Straftaten einen Rückgang von 4,7 Prozent, sprich 1.816 Straftaten gegenüber dem Vorjahr gibt. Ausgeschlossen sind hier die Verkehrsdelikte, wo von 1.791 eingezogenen Führerscheinen allein 1.517 wegen Alkohol am Steuer dem Besitzer abhandenkamen. 192 „Hobby-Vettels“ mussten den Lappen wegen zu hoher Geschwindigkeit abgeben.

Zweiter Nachweis – Wolf unterwegs

Das Nachhaltigkeitsministerium gab bekannt, dass das Ende Februar in Fuhren gerissene Schaf Opfer eines Wolfes wurde. Internationale Experten haben dies bestätigt. Nachdem im Juli 2017 ein Wolf in Garnich nachgewiesen werden konnte, handelt es sich hier um den zweiten Nachweis, dass Isegrim wieder in Luxemburg unterwegs ist.

Zahl der Woche: 0,09

Prozent ist der Preisindex im März im Vergleich zum Vormonat gestiegen. Laut Statec liegt die Inflationsrate bei 1,1 Prozent.

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LCTO – Tourismus boomt

Das „Luxembourg City Tourist Office“ zeigt sich nach dem ersten Trimester mehr als zufrieden mit den Besucherzahlen. 37.700 Kontakte konnte das Tourismusbüro der Hauptstadt in den ersten drei Monaten dieses Jahres verzeichnen, was einem Zuwachs von rund 16 Prozent entspricht. Eine der Hauptattraktionen bleiben nach wie vor die Kasematten, welche in diesem Jahr bis jetzt bereits von 14.300 Leuten besucht wurden.

Out für adr-„Fanshop“ – Ein Schuss in den Ofen

Die adr hatte Anfang März in der „Fleeschiergaass“ ein Informationsbüro eröffnet, das später zum Fanshop mutierte, weil die Reformpartei sich durchaus bewusst war, dass das Büro einer politischen Partei an dieser Adresse nicht konform mit dem PAG war. Der adr-Abgeordnete Roy Reding hatte gegenüber RTL noch etwas großspurig behauptet, er hätte keine Angst vor einer Gerichtsprozedur .Doch jetzt hat man doch vorgezogen klein beizugeben.

MUDAM – Ist das Kunst…

… oder kann das weg? Xavier Bettel bestätigte in einer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage, dass die „Kapelle“ des belgischen Künstlers Wim Delvoye, welche seit zwölf Jahren, also seit der Eröffnung des Museums, fester Bestandteil der Ausstellung im Mudam war, abgebaut und eingemottet werden soll. Der Raum soll in Zukunft für pädagogische Zwecke genutzt werden. Der Künstler selbst zeigte sich im Gespräch mit „Le Quotidien“ entsetzt über diese Entscheidung.

Zitat der Woche

„Wann mer eis eegen Liewensgrondlag futti maachen, dann brauchen mer eis net ze wonneren, wann et eis schlecht geet.“ – Roby Biwer, Präsident von „natur&ëmwelt“ am 4. April bei RTL Radio Lëtzebuerg

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Dog-Expo – Alle Jahre wieder

Die Dog-Expo in der „The Box“ zieht jährlich eine beachtliche Zahl von Hunde-
liebhabern an. Leider sind unter den Ausstellern auch jedes Jahr solche, die
ihre Hunde als reines Objekt ansehen und sie alles andere als artgerecht behandeln. So auch in diesem Jahr, wo trotz stärkerer Kontrollen von Seiten des Veranstalters, sowohl am Samstag als auch am Sonntag Hunde für längere Zeit auf dem Parkplatz in der Sonne in Autos eingesperrt waren und von Tierschützern befreit wurden.

Wäimoart in Grevenmacher – Ein Prosit

Beim Wäimoart in Grevenmacher drehte sich am Wochenende alles um den Luxemburger Rebensaft. Mehr als 30 Winzer waren auf dem Weinmarkt vertreten, um kräftig
die Werbetrommel für ihre Weine zu rühren. Das unbeständige Wetter im vergangenen Jahr hat dafür gesorgt, dass weniger Trauben gelesen werden konnten, die Qualität der Weine stimmt aber.

Mit Rollstuhl über die A4 – Ungewöhnlich

Die Polizei stoppte am späten Freitagnachmittag einen älteren Mann, der mit seinem Elektro-Rollstuhl die Pannenspur der A4 benutzt, um, wie er selbst zu Protokoll gab, nach Hause zu kommen. Die Polizisten hielten die Aktion für zu gefährlich und halfen dem Mann mit Hilfe eines Minibusses nach Hause. Aber kann man dem Mann etwa verdenken, dass er nach einem neuen Nachhauseweg sucht, wenn die Straßenbauarbeiten rund um Foetz, wie etwa dem Autobahnverteiler Schifflingen, gefühlt schon fünf Jahre andauern?

Hubert Morang

Stellvertretender Chefredakteur

Ressorts: Aktualität, Politik, Multimedia, Bandporträts

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Author: alommel

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