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Do it yourself Masken

Um ihre neugewonnene Freizeit sinnvoll zu nutzen, sind viele Menschen auf die Idee gekommen, anstatt Masken im Handel zu kaufen, diese lieber selbst herzustellen. Doch wie geht das?

Die geläufigste Variante ist natürlich die, zu Nadel und Faden zu greifen. Jedoch stellt sich die Frage wie näht man sich überhaupt eine Schutzmaske? Es gibt verschiedene Modelle von Schutzmasken, deswegen variieren die Maße und Schnittmuster häufig. Dazu kommt noch, dass es verschiedene Maskengrößen gibt und zwar für Baby, Kleinkinder, Kinder, Frauen und Männer. Die folgende Nähanleitung orientiert sich an einer Durchschnittsgröße von 17×34 cm. Wer jedoch eher kleinere oder größere Masken benötigt, der kann andere Schnittmuster online ausdrucken und sich daran orientieren, um sich seine persönliche Schutzmaske zu nähen.

Jetzt kommen wir zu der Materialliste. Es werden zwei 90 cm lange und 2 cm breite Stoffstreifen benötigt. Diese sollten am besten aus kochfester Baumwolle bestehen. Wer sich jedoch nicht so wohl fühlt mit den Bändern, welche nachher am Hinterkopf zusammengeschnürt werden, um so den Mundschutz zu befestigen. Diejenigen können anstatt der Stoffstreifen auch Gummibänder von ca. 20 cm Länge verwenden, die nachher hinter den Ohren befestigt werden.
Zusätzlich sind noch zwei 17 cm lange und 2 cm breite Stoffstreifen, ebenfalls aus kochfester Baumwolle, notwendig. Des Weiteren wird noch ein 15 cm langer, dünner und biegsamer Draht benötigt. Es kann sich um einen normalen Draht oder aber auch um einen ummantelten Blumendraht handeln.

Dann darf natürlich das Stoffstück nicht fehlen, dieses hat die Maße 17×34 cm. Bezüglich des Stoffes sollte es sich um atemdurchlässige und kochfeste Baumwolle handeln. Dafür wären unter anderem ein altes T-Shirt, ein Bettlaken oder auch ein Kopfkissenbezug geeignet. Um sicherheitshalber zu überprüfen, ob der Stoff wirklich atemdurchlässig ist, faltet man das Stück Stoff doppelt und schließt es dicht um Mund und Nase. Wenn das Ein- und Ausatmen ohne große Schwierigkeiten gelingt, ist das Material geeignet.

Die Anleitung:
1. Zuerst nimmt man das zurechtgeschnittene 17×34 cm Stoffstück, faltet es zur Hälfte und wird schließlich gebügelt.
2. Danach muss man in das Stofftuch 3 gleichmäßig verteilte Falten bügeln. Die Falten sollten eine Tiefe von 1.3 cm haben.
3. Jetzt kommen wir zu den Bändern. Zwei 90 cm lange und 2 cm breite Stoffstreifen, welche nachher die Kopfbänder darstellen, und zwei 17 cm lange und 2 cm breite Streifen, welche später als Kantenverstärkung dienen, werden aus einem Baumwollstoff zurechtgeschnitten. Idealerweise sollten die Stoffstreifen zuvor noch einmal gesäubert werden.
4. Darauffolgend werden die Bänder zur Hälfte gebügelt (Schrägstreifen).
5. Das Stoffstück wird schließlich unten sowie auch oben in die Kantenverstärkung eingelegt.
6. Danach wird am Oberteil des Stofftuches der Draht in die Kantenverstärkung eingelegt.
7. Anschließend muss das Stofftuch eingefasst werden.
8. Darauffolgend werden die Kantenverstärkungen festgesteckt und vernäht.
9. Jetzt widmen wir uns den Kopfbändern. Dafür werden die eingebügelten Falten des Stoffstückes zusammengelegt und mittig auf den beiden Seiten in die Kopfbänder eingelegt.
10. Schlussendlich müssen diese nur noch festgesteckt und vernäht werden.

Wer der Nähmaschine lieber aus dem Weg gehen will, der kann sich auch eine Maske selber falten.
Bezüglich der notwendigen Materialien werden bloß ein quadratisches Baumwolltuch, zum Beispiel ein Bandana, und zwei Zopfgummis (oder zwei Küchengummis) benötigt.

Die Anleitung:
1. Erst einmal wird das Baumwolltuch flach ausgebreitet. Schließlich werden die obere wie auch die untere Kante bis zur Mitte hin gefaltet, sodass das Tuch breit genug wird um den Mund- und Nasenbereich zu verdecken.
2. Anschließend wird das Tuch umgedreht und sowohl links als auch rechts wird ein Haargummi an die Enden gewickelt. Dies schaut dann aus wie ein Bonbon.
3. Danach wird das Baumwolltuch wieder umgedreht und die linken und rechten Enden werden in die Umschläge des Tuches gesteckt. Wer sich noch sicherer fühlen möchte, dem steht noch die Möglichkeit offen ein Filterpapier, wie zum Beispiel einen Kaffeefilter, in das Tuch einzulegen.
4. Einmal umgedreht, können die Zopfgummis jeweils links und rechts aus dem Baumwolltuch gezogen werden. Diese Gummis werden schließlich hinter den Ohren befestigt und blitzschnell hat man einen Mundschutz.

Text: Dana Conrardy / Foto: Pixabay

Author: Martine Decker

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