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Fête de la musique

Das Musikfest geht zurück auf eine Initiative des französischen Kulturministers Jack lang und findet erstmals am 21. Juni 1982 in Paris statt. Seitdem ist der Event europaweit immer populärer geworden und erstreckt sich sogar auf mehrere Tage.

Foto: Jeanine Unsen

Ein einzelnes Konzert herauszupicken, wäre ungerecht. Zu groß ist das Angebot mittlerweile geworden. Immerhin wird fast in jeder Gemeinde zwischen dem 12. und dem 21. Juni musiziert. Ob Legotrip (Foto) auftritt oder die lokale Harmonie ein Konzert spielt, ist – würde man René Penning fragen – unwichtig. Es geht nämlich in erster Linie darum, so der Präsident der Vereinigung, die sich um die Förderung des Events kümmert, dass Menschen und vor alle Kinder und Jugendliche, die weder im Elternhaus noch in der Schule ein Bewusstsein für den Wert von Kreativität schärfen können, mit Musik in Kontakt kommen. Das Musikfest soll neugierig machen. Ob auf ein bestimmtes Instrument, einen Interpreten oder die „Wirkung“ eines Auftritts ist dabei fast Nebensache, denn Hauptsache ist und bleibt: Musik steht im Vordergrund. Selbstverständlich möchte jede der 23 Gemeinden, die mitmachen, das interessanteste der rund 250 Konzerte organisieren, und genauso selbstverständlich möchten die meisten Bands in Düdelingen auftreten, wo es in den vergangenen Jahren stets mehr als zehn Bühnen gegeben hat, doch René Penning betont immer wieder gern, dass jedes Event gleich bedeutend ist. Das Miteinander hätte Priorität. Grundidee des Festes, das sich in anderen Ländern auf den 21. Juni, den kalendarischen Sommeranfang, beschränkt, während hierzulande zehn Tage lang gefeiert wird, ist und bleibt die Motivierung der lokalen und regionalen Musikszene. Dabei geht es auch um deren Vielfalt. Professionelle Bands sind gleichermaßen willkommen wie Amateurvereine, und da jedes Jahr derart viele Musikgruppen und Künstler mit Leidenschaft mitmachen, ist wohl der beste Beweis dafür, wie überzeugt alle von dem Konzept des Musikfest es sind und wie wichtig Musik ist.

Vom 12.-21. Juni, www.fetedelamusique.lu

Gabrielle Seil

Journalistin

Ressort: Kultur

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Author: Philippe Reuter

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