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Forschung – Männer, die rauchen

Dass Rauchen das Risiko für Krebs erhöht, ist allseits bekannt. Doch über die genauen Vorgänge im Organismus tappen auch Forscher noch im Dunkeln. Jetzt haben schwedische Wissenschaftler der Universität in Uppsala vielleicht einen Grund dafür gefunden, warum männliche Raucher ein höheres Risiko als ihre weiblichen Artgenossen haben, außerhalb der Atemwege an Krebs zu erkranken. Es könnte am Verschwinden der Y-Chromosomen in den Leukozyten des Blutes liegen. Dieser Defekt tritt bei Rauchern nämlich dreimal so häufig auf als bei Nichtrauchern. Der Verlust der Y-Chromosomen geht wiederum mit einer sinkenden Lebenserwartung und einer größeren Anfälligkeit für Krebs einher. (Foto Pierre Matgé)

Heike Bucher

Journalistin

Ressort: Wissen

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Author: Philippe Reuter

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