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Forschung – Tumor-Syndrom

Forscher des Luxembourg Centre for Systems Biomedicine (LCSB) der Universität Luxemburg haben jetzt ihre Erkenntnis veröffentlicht, dass Mutationen in einem als „ARMC5“ bezeichneten Gen die Entstehung gutartiger Tumoren in den Nebennieren und an den Hirnhäuten fördern: ARMC5 scheint der Gruppe der so genannten Tumorsuppressor-Gene anzugehören. Es ist seit längerem das erste Mal, dass Wissenschaftler solch ein Gen beschreiben konnten. Das ARMC5-Gen wurde von unabhängigen Arbeitsgruppen bei der Untersuchung gutartiger Tumore – so genannter Nebennierenrinden-Adenome – im Zusammenhang mit dem Cushing-Syndrom entdeckt. Bei dieser Krankheit produziert der Körper ein Zuviel des Hormons Cortisol. Nun konnte eine Mutation von ARMC5 erstmals auch als ursächlich für die Entstehung von Tumoren der Hirnhaut beschrieben werden. (Foto: sudok1 / Fotolia)

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Author: Philippe Reuter

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