Der „Escher Déierepark“ wurde um einen pädagogischen Bauernhof erweitert, in dem Tiere leben, die vom Aussterben bedroht sind. Bald sollen dort auch Workshops für Kinder und Jugendliche stattfinden.
Text: Vanessa Peter (revue@revue.lu) / Fotos: Philippe Reuter
Der Weg zum „Gaalgebierg“ zieht sich hin, doch oben angekommen ist man der Natur so nahe wie sonst nirgends in Esch. Die Luft ist kühl und frisch, und einfach mal tief durchzuatmen tut richtig gut. Hier neben dem Campingplatz und dem Hotel liegt der „Escher Déierepark“, seit 54 Jahren ein beliebtes Ausflugsziel für Familien mit Kindern und Schulklassen.
Nirgends sonst ist Esch so grün wie hier oben. Genau der richtige Ort für Tiere.
Nirgends sonst ist Esch so grün wie hier oben. Genau der richtige Ort für Tiere: 150 aus 25 unterschiedlichen Rassen leben im „Escher Déierepark“. Überall sind Wiesen und Gehege, in denen die Tiere keine Angst vor Menschen haben und sich auch streicheln lassen. Zum 50. Geburtstag des Parks vor vier Jahren hatten die Verantwortlichen die Idee, den Park um einen pädagogischen Bauernhof zu erweitern. Doch diese Idee stieß bei der Stadt zunächst auf Skepsis. „Ein Bauernhof in Esch? Könnte der für den Park sinnvoll sein?“, fragte man sich.
Doch der Sinn dahinter war klar. Viele Menschen in Esch wohnen in Wohnungen ohne Garten oder Balkon und brauchen für sich und ihre Kinder schöne Plätze in der Natur, wie den „Escher Déierepark“. Ein zusätzlicher Bauernhof würde den Park noch attraktiver machen. Das sah auch die Stadt ein und gab grünes Licht. So nahm die Idee für einen pädagogischen Bauernhof Gestalt an. Nach 16 Monaten Baustelle wurde der Bauernhof am 21. März in Anwesenheit von Staatssekretärin Francine Closener eingeweiht. Bei dieser Gelegenheit erklärte sie auch, dass ein Drittel der Kosten, die 670.000 Euro betragen, vom Wirtschaftsministerium übernommen werden.




















