Mini-Maronen-Cheesecakes
09.02.2012, 12:43
Zutaten
für 24 Stück
Für die Böden:
150 g Butterkekse
80 g Butter, geschmolzen
1/2 TL Sweet-Dreams Gewürzmischung
Für die Füllung:
500 g Doppelrahm Frischkäse, Zimmertemperatur
3 Eier Größe M, Zimmertemperatur
1 EL Speisestärke
1/3 geriebene Tonkabohne
125 g Crème de Marrons + 4 EL für den extra Klecks
Für das Topping:
6 Marrons glacés (in Sirup kandierte Maronen)
Puderzucker aus Rohrohrzucker
zum Bestäuben
Zubereitung
Für die Böden Kekse im Zerkleinerer fein mahlen, mit flüssiger Butter und Gewürzmischung verrühren. Gleichmäßig in die Förmchen verteilen und gut festdrücken z.B. mit dem Stößel eines Steinmörsers. Mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank stellen. Den Backofen auf 150°C Umluft vorheizen. Für die Füllung Frischkäse, Speisestärke und geriebene Tonkabohne 1 Minute mit dem Handmixer auf kleiner Stufe verrühren. Eier nachein-ander hinzufügen und jedes Mal 20 Sekunden lang rühren. Zum Schluss 125 g Maronencreme hinzugeben und nur so lange verquirlen bis eine homogene Masse entstanden ist. Die Backformen aus dem Kühlschrank nehmen und pro Vertiefung einen halben Teelöffel Maronencreme in die Mitte geben. Dann die Käsecreme randhoch darauf verteilen. Bleibt etwas Füllung übrig, kann man diese in kleine Porzellanschüsseln geben und mitbacken. Die Muffin-Förmchen in ein hohes Backblech stellen, heißes Wasser angießen und bei 150°C Umluft 20-25 Minuten im Wasserbad backen. Die Kuchen sollten nicht bräunen, bei Verdacht sofort die Temperatur auf 140°C reduzieren. Sie sind fertig, wenn die Oberfläche sich trocken anfühlt. Ausschalten und bei geöffneter Tür im Backofen etwas ruhen lassen, dann in der Form auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Vorsichtig aus der Form nehmen und einige Stunden oder über Nacht kühl stellen. Bäckt man in der Springform, diese außen mit Alufolie einkleiden und die Backzeit auf 50-60 Minuten erhöhen. Auch hier ist der Kuchen fertig, wenn die Oberfläche trocken ist, es beim Rütteln aber noch leicht schwabbelt. Unmittelbar vor dem Servieren Marrons glacés in kleine Stücke brechen und die Kuchen damit dekorieren. Abschließend mit Puderzucker bestäuben. Das sieht nicht nur hübsch aus, sondern gibt die nötige Süße, falls die Maronencreme nicht süß genug ist.
Autor
Food-Bloggerin Paule Schram weiß genau wann sie zum erstenmal die Kochlust packte. „Ich habe mit meinen Eltern und Großeltern zusammen in einem Drei-Generationen-Haus gewohnt und konnte so meiner Oma beim Kochen und Backen zusehen. Damals habe ich, wenn mir langweilig war, kein Fernsehen geschaut, sondern einen Kuchen gebacken“, erklärt die 40-Jährige aus Helmsingen. Heute kocht und backt sie für ihren Mann Aleksandar, den sie – wie all die Männer der Food-Bloggerinnen – fast ein bisschen bedauert. Aber Liebe geht ja bekanntlich durch den Magen.



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