Editorial

Frohes Neues

Es wird sicher nicht leichter als 2011“, sagt Premierminister Jean-Claude Juncker über das neue Jahr, das gerade mal ein paar Tage alt ist. Grund genug für uns, liebe Leser, Ihnen in unserer Erstausgabe weder die 2012er Prognosen von Persönlichkeiten aus Politik und Gesellschaft zu präsentieren, noch die Ergebnisse einer „Wie wird Ihrer Meinung nach 2012?“-Umfrage.

Wir wollen auch keine Schwarzmalerei betreiben à la „gute Nachrichten sind keine Nachrichten, nur schlechte Nachrichten sind gute Nachrichten“. Das reibt man den Medien ja vielleicht zu Recht oft unter die Nase. In dieser Ausgabe geht es uns stattdessen darum, Ihnen einen möglichst gelungenen Start ins neue Jahr zu ermöglichen. Damit die nächsten Wochen und Monate angenehmer, entspannter, gesünder, sportlicher und erfolgreicher werden.

Im letzten Jahr wurden hierzulande fast 11.000 neue Arbeitsplätze geschaffen. Bei steigender Arbeitslosigkeit. Wer wirklich arbeiten will, kann auch einen Job finden, auch wenn der nicht ganz den Vorstellungen entspricht. Immerhin fühlt man sich dann nicht mehr nutzlos oder wie ein halber Mensch. Vielleicht ist bei den offenen Stellen, die wir vorstellen, für den einen oder anderen etwas dabei. Wie Sie Ihren Alltag positiver gestalten können, darum geht es in einem bemerkenswerten Interview mit der Diplom-Psychologin Caroline Pull. Was macht die Menschen glücklich? Wie kann der Einzelne sein ganz persönliches Gefühlskonto aufladen? Oft sind es bereits die kleinen Dinge, die dazu beitragen. Vorausgesetzt man ist gewillt, positiv(er) zu denken, anstatt sich immer nur ins Negative reinzusteigern. Mehr Abstand vom Alltagsstress und ab und zu aus dem Hamsterrad ausbrechen, in dem sich so viele von uns eingepfercht fühlen, tragen ebenfalls zu einem positiven Wandel bei. Schließlich schreibt kein Gesetz der Welt einem vor, ständig erreichbar zu sein und nebenher die Welt, wie Tim Bendzko singt, oder sonst wen oder sonst was retten zu müssen…

Wir wollen, dass Ihre nächsten Wochen und Monate angenehmer, entspannter, erfolgreicher, gesünder und sportlicher werden.

Gut tut es uns, wenn wir im Urlaub die Seele baumeln lassen. Dabei muss es nicht unbedingt ein Traum wie die Seychellen sein. Bereits eine dreitägige Wanderung im Schwarzwald oder eine Mountainbike-Tour im Müllerthal können sich als Balsam entpuppen. Sport verbessert ohnehin das Wohlgefühl. Deshalb haben wir jede Menge Termine für Sie parat, damit Sie im neuen Jahr endlich aktiv(er) werden. Auch hartgesottene Bewegungsmuffel finden die richtigen Tipps, um den inneren Schweinehund zu überwinden. Unter dem Titel „Gesprayter Aufstand“ entführen wir Sie in eine andere Welt: Die Story über die hiesige Graffiti-Szene soll jedoch nicht als Aufruf verstanden werden, nun Mauern oder Fassaden zu besprühen, sondern dazu dienen, die eigene Kreativität zu entdecken.

Ein letzter Tipp noch, bevor ich Ihnen, liebe Leser, ein frohes Neues wünsche. Wer seinen Urlaub clever einteilt, kann mehr freie Tage herausschlagen. Aber Achtung: Übertreiben Sie es nicht damit, sonst sind auf einmal die Arbeitskollegen sauer und dem Chef kommen Zweifel an Ihrer Einstellung und Motivation.

Mehr Artikel

Editorial

Bin ich schlau?

Editorial

Die Hochzeit des Jahres

Editorial

Feiern oder Fahren ?

Editorial

Nicht wegschauen

Editorial

Tierisch gut gelaunt

Editorial

Ouschterbotz

Editorial

Zur Verantwortung verpflichtet

Editorial

Alles eine Frage der Bilanz

Editorial

Ran an den Speck

Editorial

Cattenom mon amour

Editorial

Fackeln im Sturm

Editorial

Ein Recht auf die Wahrheit

Editorial

Seniorenteller? Nein, danke!

Editorial

Die Diktatur des Prekariats

Editorial

Verfallsdatum eingeplant

Editorial

Freiheit, die ich meine

Editorial

Zähne zeigen

Editorial

Kommt noch.....

Editorial

Wir ziehen neue (Web-)Seiten auf

Editorial

Frohes Neues

Editorial

Was für ein Jahr!

Editorial

Wehret den Anfängen

Editorial

Schicksalstage

Editorial

Im Zeichen der roten Schleife

Editorial

Stille Helden

Editorial

Who’s that girl?

Editorial

Sich Gehör verschaffen

Editorial

Mailen, chatten, quälen

Editorial

Politischer Bankrott

Editorial

Die Empörung geht weiter

Editorial

Pommerland am Abbrennen

Editorial

Der Krampf mit dem Wahlkampf

Editorial

Der menschliche Faktor

Kommentare