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Kriibskrank Kanner

Am 15. Februar organisiert die Vereinigung “Een Häerz fir kriibskrank Kanner“ eine Informationsveranstaltung im Hôpital Kirchberg. Marie-Marthe Bruck-Clees weiß, was auf dem Programm steht.

Revue: Was erwartet die Besucher der Veranstaltung?
Marie-Marthe Bruck-Clees: Der 15. Februar ist der Internationale Kinderkrebstag – an diesem Tag soll auf die Situation der krebskranken Kinder/Jugendlichen in der ganzen Welt eingegangen werden. Es sind die Experten der Pädiatrischen Hämatologie und Onkologie, Prof. Norbert Graf sowie Dr. Sven Gottschling, die über die Behandlungsprotokolle, klinische Studien, die Kinderschmerztherapie und die weltweite Zusammenarbeit von Experten aufklären. Dr. Marc Diederich erläutert den Stand der Krebsforschung in Luxemburg und Jean-Marie Machtelinckx, der selbst einen Sohn an Krebs verloren hat, spricht über die Mission der Elternvereinigungen, die Vollmitglied von ICCCPO sind. ICCCPO steht für Internationale Vereinigung von Eltern krebskranker Kinder und wurde 1994 in Valencia gegründet.

An wen richtet sich der Informationsabend?
Dieser Informationsabend richtet sich sowohl an betroffene Eltern und Familienangehörige wie auch an das Pflegepersonal – eigentlich an alle, die mit Kindern und Jugendlichen zu tun haben.

Welche Ziele verfolgt die Vereinigung „Een Häerz fir kriibskrank Kanner“?
Die Elternvereinigung „Een Häerz fir kriibskrank Kanner“ ist seit ihrer Gründung Vollmitglied von ICCCPO und SIOP. Die Elternvereinigungen begleiten die ganze Familie während und nach der Krankheit. Die Familien sollen wissen, dass sie nicht allein sind. Neben finanzieller Unterstützung von Personal werden aber auch nötige Apparate in den Kliniken finanziert. Darüber hinaus werden Projekte in den Entwicklungsländern unterstützt, die von den Ärzten der SIOP aufgebaut werden. ICCCPO Europe ist aber auch in Projekten der SIOP Europe vertreten die von der EU gefördert werden. Ziel von ICCCPO und SIOP ist es, alles zu veranlassen, dass alle Kinder auf der Welt die an Krebs erkrankt sind, Zugang zu den bestmöglichen Behandlungen haben sollen. Da sind wir noch weit davon entfernt.

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