Home » Home » Kurz gefasst

Kurz gefasst

Neue Rekorde

Die CFL-Gruppe kann zufrieden auf das vergangene Jahr zurückblicken. Die nationale Eisenbahngesellschaft konnte einen Nettoumsatz von 910,5 Millionen Euro verbuchen. Ein Plus von zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch der Gewinn stieg von 10 auf 17,8 Millionen. Die Zahl an Passagieren ging ebenfalls in die Höhe und lag bei 25 Millionen. Im Vorjahr waren es 23,3 Millionen. Auch die Zahl der Mitarbeiter ist weiter angestiegen. Mit 4.796 Angestellten ist die CFL mittlerweile der zweitgrößte Arbeitgeber des Landes.

Neue-Rekorde-Kopie

Digital ist besser

Die DP hielt letzte Woche ihren Parteikongress ab. Aufgrund der Pandemie digital. Die Reden wurden – wie soll es auch anders sein – von der Corona-Thematik und den damit einhergehenden Folgen für Luxemburg dominiert. Parteipräsidentin Corinne Cahen sparte nicht mit Lob für die DP-Minister und vor allem auch für Premierminister Xavier Bettel für die geleistete Arbeit während der Krise. Außerdem habe der Lockdown gezeigt, dass es wichtig ist, weiter in den digitalen Bereich zu investieren. Xavier Bettel sagte in seiner Rede, dass man die Krise hierzulande nur deshalb so gut gemeistert habe, weil die Menschen Disziplin und Zusammenhalt gezeigt hätten.

Digital-ist-besser-Kopie

Zickzackkurs-Kopie

Zickzackkurs

Nachdem Gemeinden und Lehrer während des Lockdowns alle Hebel in Bewegung gesetzt haben, um auf Biegen und Brechen die vom Bildungsministerium vorgegebene Unterteilung in A- und B-Gruppen überhaupt umsetzen zu können, werden diese ab dem 29. Juni nun wieder aufgehoben, wie es nach dem Regierungsrat am Freitag hieß. Niedrige Infektionszahlen sind der vorgeschobene Grund, aber man braucht keine hellseherischen Fähigkeiten zu haben, um zu verstehen, dass die Zusammenführung der Gruppen auch passiert, um auf den kommenden Schulanfang vorzubereiten, der unter „normalen“ Bedingungen stattfinden soll. In diesem Zusammenhang ist es allerdings ziemlich inkonsequent, dass Restaurants längst offen sind, in den Schulen die Kantinen aber weiterhin dicht bleiben.

Zwei Plätze verloren

Laut dem „World Competitiveness Yearbook 2020“ des Schweizer „Institute for Management Development“ hat Luxemburg an Wettbewerbsfähigkeit verloren und liegt aktuell auf Rang 15. Das sind drei Plätze schlechter als im Vorjahr. Das wettbewerbfähigste Land der Welt ist Singapur, dahinter folgen Dänemark, die Schweiz, die Niederland und Hongkong. Die Luxemburger Handelskammer zeigte sich in einer Pressemitteilung besorgt über diese Einstufung. Allerdings sollte man diese Rankings nicht überbewerten, weil die Methodik solcher Ländervergleiche bei Wirtschaftsexperten umstritten ist.

Krisenzustand-beendet-Kopie

Notstand beendet

Am Mittwoch lief der „État de siège“ in Luxemburg aus. Um die Zeit nach dem Notstand zu regeln – das Virus ist schließlich nicht vollends verschwunden – wurden zwei Gesetzesprojekte ausgearbeitet. Die von der Regierung vorgelegten Texte hatten heftige Kritik geerntet, sowohl von der Opposition als auch vom Staatsrat. Kritikpunkte gab es einige. Lückenhaft und ungenau seien die Texte geschrieben. Nach zahlreichen Abänderungen wurden die Texte in einer gemeinsamen Sitzung der Gesundheits- und Justizkommission mit den Stimmen der Mehrheit (die Oppositionsparteien haben sich enthalten) angenommen. Am Montag (nach Redaktionsschluss) wurde über die beiden Gesetzestexte abgestimmt.

Weiterhin hoch

Die Coronakrise drückt auf den Arbeitsmarkt und die Arbeitslosenquote ist weiterhin hoch. In der Abgeordnetenkammer erklärte Arbeitsminister Dan Kersch, dass die Arbeitslosenquote entgegen der Erwartungen im Mai nicht rückläufig ist. Im Vergleich zum April bleibt die Quote quasi stabil. Über 20.000 Menschen sind auf der Suche nach einer Arbeit. Kersch erklärte, dass die Talsohle in Sachen Arbeitslosigkeit noch nicht durchschritten sei und man wahrscheinlich Ende Juli die höchste Arbeitslosenquote verbuchen dürfte. Besonders die Jugendarbeitslosigkeit dürfte für Kopfzerbrechen sorgen. Im April lag diese bei 24,7 Prozent, damit liegt Luxemburg in der EU direkt hinter Spanien und Griechenland auf Rang drei.

Weiterhin-hoch-Kopie

Fotos: Isabella Finzi (2), Fabrizio Pizzolante, Freepik (2)

Hubert Morang

Stellvertretender Chefredakteur

Ressorts: Politik & Wirtschaft, Multimedia

Author: Martine Decker

Login

Lost your password?