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Kurz gefasst

Jobs erhalten

Der Luftfahrtsektor ist weltweit und auch hierzulande arg gebeutelt. Luxair und Cargolux bewegen sich in einem schwierigen Umfeld und der Flughafen selbst hat hart am starken Rückgang des Passagieraufkommens zu knabbern. Letzte Woche fand eine erste Tripartite für den Bereich der „Fliegerei“ statt. Gewerkschaften, die Verantwortlichen von Luxair, Cargolux und Luxairport, sowie Vertreter des Staates diskutierten über die Zukunft der „Fliegerei“ in Luxemburg. Ein gemeinsames Ziel sei Entlassungen zu vermeiden, hieß es unisono. Drei Arbeitsgruppen sollen bis zum 17. September eine Bestandsaufnahme in den Betrieben durchführen.

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Der Nächste geht

Nachdem letzte Woche der alte adr-Haudegen Gast Gybérien angekündigt hatte seinen Platz im Parlament im Oktober für Fred Keup zu räumen, macht Marco Schank es ihm diese Woche nach. Der CSV-Nord-Abgeordnete saß seit 1999 im Parlament und bekleidete in der Regierung Juncker-Asselborn II den Posten des Wohnungsbauministers inne. Für den Bürgermeister der Gemeinde Esch/Sauer rückt der Ettelbrücker Bürgermeister Jean-Paul Schaaf ins Parlament nach.

Sexuelle Gewalt

Die Kinderschutzvereinigung ECPAT hat vergangene Woche einen Bericht in Zusammenarbeit mit TNS-Ilres über die sexuelle Ausbeutung und Missbrauch von Kindern vorgestellt. Unter anderem haben neun von zehn Menschen schon von sexueller Ausbeutung gehört, die im Ausland während Ferienaufenthalten passieren würden. 41 Prozent der 1.113 befragten Personen geben an, dass sie glauben, dass auch Luxemburger schon beteiligt gewesen wären. 92 Prozent sind der Meinung, man müsse die Gesetzte zum Kinderschutz stärken.

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Das Schuljahr war – Corona-Krise sei Dank – eine Art „Wunschtüte“ mit zahlreichen Überraschungen, auf die Schüler und Lehrer sicherlich gerne verzichtet hätten. Zum Glück konnte man sich bekanntlich „in der Regel“ (dixit Bildungsminister Claude Meisch) in der Schule nicht mit dem Virus anstecken. Seit letzten Mittwoch endgültig nicht mehr, den die Sommerferien haben begonnen. Durchatmen können auch rund 83 Prozent der Schüler der Abschlussklassen im „Secondaire classique“. Sie haben das Examen bestanden. Im klassischen Sekundarunterricht lag die Erfolgsquote bei 89 Prozent, lediglich vier Prozent rasselten direkt durch und die anderen sieben Prozent müssen ein Nachexamen schreiben. Im „Secondaire général“ schafften 77 Prozent auf Anhieb das Examen, 17 Prozent müssen nachsitzen und sechs Prozent drehen eine „Ehrenrunde“.

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Not really welcome

Luxemburg führt in Sachen Corona viele Tests durch und detektiert auch deshalb zahlreiche Neuinfektionen. Bis Montagmorgen (bei Redaktionschluss) wurden 4.396 Menschen positiv auf das Virus getestet. 111 Menschen sind bislang am Virus verstorben. Aufgrund der Zahl der Neuinfektion hat Belgien Luxemburg bekanntlich auf die „liste orange“ gesetzt. Das deutsche Robert-Koch-Institut hat Luxemburg auf die Liste der Corona-Risikogebiete gesetzt. Zu Grenzkontrollen kommt es allerdings noch nicht.

Nur noch ein Gesetz

Am Donnerstag wurde das neue Covid-Gesetz mit den Stimmen der Mehrheitsparteien gestimmt. Die CSV und die adr stimmten gegen das Gesetz, „déi Lénk“ und Piraten enthielten sich. Das neue Gesetz ersetzt die beiden bisherigen und sieht – auch aufgrund der steigenden Neuinfektionen – neue Restriktionen im privaten Bereich vor. Das Problem: Kontrolliert werden können diese privaten Auflagen allerdings nicht. Im Vorfeld bemängelten die Vertreter der Oppositionsparteien vor allem, dass sie nicht alle Informationen zeitgleich mit der Regierung erhalten würden und man diesen hinterherlaufen müsse.

Fotos: MMTP, Julien Garroy, François Aussems (beide Editpress), Freepik (2)

Hubert Morang

Stellvertretender Chefredakteur

Ressorts: Politik & Wirtschaft, Multimedia

Author: Martine Decker

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