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Kurz gefasst

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Jetzt geht die Post ab

Die Luxemburger Post investiert weiterhin stark in den Ausbau des Glasfasernetzes. In den letzten fünf Jahren hat das Unternehmen bereits 250 Millionen reingesteckt, jetzt wird das Budget noch einmal um 50 Millionen Euro aufgestockt. Wirtschaftsminister Franz Fayot hat in Düdelingen sich selbst ein Bild vom Ausbau gemacht und erklärt, dass der Ausbau auch der wirtschaftlichen Entwicklung des Landes zugutekommt und die Position Luxemburgs als führende Kraft im ICT-Bereich verstärkt.

Verstärkte-Konzentration-KopieVerstärkte Konzentration

Analysen des „Luxembourg Institute of Science and Technology“ (LIST) zeigen, dass das Corona-Virus landesweit im Abwasser präsent ist, mit einem starken Anstieg der Konzentration im Süden des Landes. Lediglich die Proben aus Ulflingen scheinen negativ zu sein. Die Abwasserproben bestätigen die Evolution, die auch bei den Tests zu sehen ist – sprich: Luxemburg ist bei einer zweiten Welle angekommen. Unterdessen wurde in der parlamentarischen Gesundheitskommission darüber diskutiert, wie eine Verlängerung des „Large Scale Testing“ nach Ende August aussehen soll. Der Gesetzesentwurf sieht eine Laufzeit von siebeneinhalb Monaten bei einem Kostenpunkt von 60 Millionen vor.

Kommt ein Militärkrankenhaus?

Die Regierung hat vergangene Woche beschlossen eine Projektstudie bezüglich des Baus eines Militärkrankenhauses in Auftrag zu geben. Dieses Krankenhaus soll den NATO-Partnern dienen können, allerdings auch im Falle von Unfällen mit vielen Verletzten, einem Terrorangriff oder bei einer sanitären Krise die anderen Krankenhäuser hierzulande entlasten. Die Projektstudie soll die Machbarkeit und den finanziellen Impakt herausfinden.

Kein Ansteckungsherd

Gesundheitsministerin Paulette Lenert hatte am vergangenen Mittwoch bei einer Pressekonferenz in Bezug auf die Covid-19-Pandemie von 33 Clustern gesprochen, von denen ein Drittel in den Schulen gewesen sei. Dies ließ natürlich beim Bildungsministerium die Alarmglocken klingen, schließlich hatte Claude Meisch in den letzten Wochen gebetsmühlenartig wiederholt, „in der Regel“ würde man sich nicht in der Schule anstecken. In einer Pressemitteilung unterstreicht das Bildungsministerium, dass man von einem Cluster spricht, sobald drei Infizierte oder mehr aus einer Gemeinschaft stammen oder sich an demselben Ort aufhalten, unabhängig davon, wo sie sich angesteckt haben. Erneut unterstreicht das Schulministerium, dass Ansteckungen (bis auf wenige Ausnahmen, wo es noch Zweifel gibt) nicht stattgefunden hätten. Spannend wird sein, wie der nächste Schulanfang aussehen wird, damit das so bleibt.

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Kox für Bausch

Letzte Woche kam es zu einer Neuaufteilung der ministeriellen Verantwortungen. François Bausch gibt den Posten des Ministers für innere Sicherheit an seinen Parteikollegen und Wohnungsbauminister Henri Kox ab. Kox war bislang „ministre délégué“ in diesem Ressort und konnte so die nötige Erfahrung sammeln. François Bausch wird weiterhin den Posten des Verteidigungsministers bekleiden.

Les jeux sont faits

Die Lizenzen für das zukünftige Mobilfunknetz 5G wurden bekanntlich vom „Institut luxembourgeois de régulation“ (ILR) versteigert. Fünf Kandidaten waren im Rennen. Ersteigert wurden die verfügbaren Lizenzen von Orange, Post, Proximus (denen Tango gehört) und Luxembourg Online. Eltrona geht leer aus. Die Versteigerung bringt 41 Millionen Euro für einen Zeitraum von fünfzehn Jahren. Nach Abzug der für das ILR entstandenen Kosten, fließt der Restbetrag in die Staatskassen.

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Fotos: Post Luxembourg, LIST, MSI, Pixabay, Isabella Finzi (Editpress)

Hubert Morang

Stellvertretender Chefredakteur

Ressorts: Politik & Wirtschaft, Multimedia

Author: Martine Decker

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