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Kurz gefasst

Schock-für-die-Stahlindustrie-KopieSchock für die Stahlindustrie
ArcelorMittal hat angekündigt, rund 570 Arbeitsplätze in Luxemburg abbauen zu wollen. Der Stahlriese führt die Corona-Krise als Grund an, wieso dieser Schritt nötig sei. Die Pandemie habe auf die eh unter Druck stehende Stahlindustrie eine verheerende Auswirkung gehabt. Die Gewerkschaften OGBL und LCGB fordern, dass dringend eine Stahl-Tripartite einberufen wird. Arbeitsminister Dan Kersch sagte dem Tageblatt gegenüber, dass dies eine „weitere Hiobsbotschaft“ für den Standort Luxemburg sei. Wirtschaftsminister Franz Fayot schreibt in einer Stellungnahme, dass Luxemburg „einen dunklen Moment der Stahlgeschichte“ erleben würde.

GEmischte-Bilanz-KopieGemischte Bilanz
Die traditionelle „Schueberfouer“ fiel bekanntlich der Pandemie zum Opfer. Die Stadt Luxemburg wollte die Schausteller allerdings nicht vollständig im Regen stehen lassen und hatte in ihr Alternativprogramm „d’Stad lieft“ mehrere Standorte integriert, an der kleinere Kirmessen stattfanden. Auch wenn die Schausteller sich erfreut darüber zeigten und überhaupt die Gelegenheit erhielten, zum ersten Mal in diesem Jahr Geld zu verdienen, so ist glasklar, dass sie nur einen Bruchteil des Umsatzes einer klassischen „Schueberfouer“ gemacht haben. Bleibt abzuwarten, wie die einzelnen Weihnachtsmärkte gehandhabt werden und ob diese das finanzielle Loch stopfen können.

Luxemburg hilfsbereit
Das Flüchtlingslager in Moria auf der griechischen Insel Lesbos ist verbrannt und über 12.000 Menschen sind obdachlos. Menschenrechtsorganisationen schlagen Aufgrund der Lage Alarm. Die EU-Innenkommissarin Ylva Johansson ver-
sprach im Namen der Europäischen Union schnelle Hilfe. Vorrangig geht es darum, die mehr als 12.000 Bewohner des zerstörten Lagers Moria anderweitig unterzubringen. Der Luxemburger Außenminister Jean Asselborn hat mehreren Luxemburger Medien gegenüber gesagt, dass Luxemburg bereit sei, eine gewisse Anzahl an jungen Flüchtlingen aufzunehmen.

Chancengleichheit-am-Arbeitsplatz-KopieChancengleichheit am Arbeitsplatz
Auch im Jahr 2020 ist noch nicht alles im Lot, wenn es um die Gleichberechtigung von Frauen und Männern am Arbeitsplatz geht. Das Ministerium für Gleichberechtigung unter der Führung von Taina Bofferding will dem beikommen und hat das Programm „Actions positives“ reformiert. Um mehr Betriebe für das Programm zu motivieren, wurde zum Beispiel die Laufzeit von drei Jahren auf 22 bis 24 Monate gekürzt. Ein Unternehmen, welches am Programm teilnehmen will, bekommt vom Ministerium Experten zur Verfügung gestellt, welche die aktuelle Situation analysieren. Dann wird ein Aktionsplan erarbeitet, der zusammen mit dem Ministerium umgesetzt wird. Am Ende der Prozedur winkt das Label „Actions positives“.

Zurück-in-die-Schule-KopieZurück in die Schule
Gestern hat für viele Kinder und Jugendliche wieder der Ernst des Lebens begonnen. 58.317 Schüler und Schülerinnen wurden in der Grundschule eingeschult, davon 52.043 in der öffentliche Schule und 6.274 in Privatschulen. Im Sekundarunterricht treten 48.836 erneut den Schulweg an, davon 39.005 in der öffentlichen Schule. Die Polizei hat unterdessen angekündigt, dass sie pünktlich zum Schulbeginn verstärkt rund um die Schulen Kontrollen machen will.

Wer-verdient-wieviel-KopieWer verdient wie viel?
Laut dem Statec lag das durchschnittliche Brutto-Jahresgehalt hier in Luxemburg im Jahr 2018 bei 65.801 Euro. Im Banken- und Finanzwesen werden dabei die besten Gehälter ausgezahlt, hier lag der durchschnittliche Verdienst bei 99.250 Euro. Am anderen Ende der Fahnenstange sind die Menschen aus dem Horesca-Bereich angesiedelt, die lediglich auf 33.796 Euro kommen.

Hubert Morang

Stellvertretender Chefredakteur

Ressorts: Politik & Wirtschaft, Multimedia

Author: Philippe Reuter

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