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Kurz gefasst

Noch Fragen?
4.304 parlamentarische Anfragen wurden in der vergangenen Legislaturperiode gestellt. Besonders eifrig waren seit 2013, die Abgeordneten der größten Oppositionspartei mit insgesamt 2.138 Fragen an die Regierung. Auf die CSV folgen die DP (727), die adr (514), die LSAP (482), déi gréng (247) und déi Lénk (196). Dass parlamentarische Anfragen ihre Wichtigkeit haben und zum Beispiel die Kontrolle der Regierungsarbeit ermöglicht, bestreitet keiner. Dass die Qualität mancher Fragen eher bescheiden ist, erstaunt auch nicht wirklich. Nicht zuletzt deshalb gibt es wahrscheinlich auch eine Facebook-Seite wie „Déi dommste parlamenteresch Fro“.

Sichere Brücken
Nachdem tragischen Zusammenbruch einer Brücke im italienischen Genua, stellt sich natürlich so mancher Autofahrer die Frage, wie es mit der Sicherheit der Brücken im Großherzogtum bestellt ist und ob ein ähnliches Katastrophenszenario, wie in Italien überhaupt denkbar sei. Der Direktor der „Ponts et Chaussées“ Roland Fox sagte RTL Radio Lëtzebuerg gegenüber, der Zustand der Brücken hier im Lande sei in Ordnung und ein Fall wie in Italien könne man ausschließen, nicht zuletzt weil alle 1.271 Brücken hierzulande regelmäßig auf ihre Stabilität hin inspiziert werden.

Tradition verpflichtet
Seit gestern und noch bis zum 11. September geht es wieder auf dem Glacis rund. Die 678. Auflage der Schueberfouer wartet mit einigen Neuerungen auf. Es gibt zum Beispiel mit „Infinity“, „Tiki Party“, „Aquaboats“, „Tower Jump“ und „Tea Party“ fünf neue Spiele, welche den Besuchern Spaß versprechen. Die größte Innovation dürfte allerdings sicherlich die sein, dass man dieses Jahr (gratis) mit der Tram zur Fouer kommt. Wer immer auf dem Laufenden über Luxemburgs größtes Volksfest sein will, greift entweder auf die entsprechende App zurück oder wird auf www.fouer.lu fündig.

Qual der Wahl
Nach dem Ausscheiden von Janina Strötgen und Andreas Wagner an der Spitze von „Esch 2022“ waren vier neue Stellen ausgeschrieben. Das Hickhack rund um den Abgang des ehemaligen Führungsduos schreckte allerdings nicht ab, denn für die neu ausgeschriebenen Posten haben sich insgesamt 615 Bewerber gemeldet, wie der Escher Bürgermeister Georges Mischo dem Tageblatt bestätigte. Wer demnächst an Bord der asbl ist, wird sich zeigen. Der Vorstand der absl hat jedenfalls die Qual der Wahl und das ist sicherlich nie schlecht.

Es geht los
Auch wenn es nicht viel mehr als eine Formalität ist, so ist das Zulosen der einzelnen Listennummern an die verschiedenen Parteien, ein unmissverständliches Zeichen, dass der Wahlkampf in den Startlöchern steht. Die Piraten erhielten die 1, déi gréng die 2, die LSAP die 3, die CSV die 4, die KPL die 5, die DP die 6, die adr die 7 und déi Lénk die 8. Im Wahlbezirk Zentrum und im Süden hatte „Demokratie“ noch eine Liste deponiert, diese aber mittlerweile wieder zurückgezogen, weil verschiedene Kandidaten ganz unfreiwillig auf der Liste standen. Im Süden gibt es mit déi Konservativ noch eine weitere Partei, die versucht Abgeordnete ins Parlament zu bekommen.

Erneut gesunken
Zum 31. Juli waren in Luxemburg 15.262 Menschen auf der Suche nach Arbeit, 942 Menschen weniger als noch vor 12 Monaten. Die Arbeitslosenquote liegt damit aktuell bei 5,5 Prozent. 4.791 Menschen arbeiteten letzten Juli in Beschäftigungsmaßnahmen. Die Nachfrage seitens der Arbeitgeber um neue Mitarbeiter einzustellen nimmt zu. 3.612 freie Posten wurden im Juli bei der ADEM gemeldet. 24,3 Prozent mehr als noch 2017.

Hubert Morang

Stellvertretender Chefredakteur

Ressorts: Politik & Wirtschaft, Multimedia

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Author: Philippe Reuter

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