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Kurz gefasst

Positive Bilanz
Die „Association de soutien aux travailleurs immigrés“ (Asti) bietet seit 2016 Projekte an, welche Migranten die Integration in die Luxemburger Gesellschaft gezielt fördern sollen. Nach zwei Jahren ziehen die Verantwortlichen der Asbl eine erste Bilanz. So konnten unter anderem durch das Projekt „Ma’an! Ensemble! Zesummen!“ 940 Menschen an intensiven Sprachkursen teilnehmen und durch unterschiedliche Publikationen die Kultur unseres Landes besser kennenlernen. Im Projekt „Connections“ wurden 250 Menschen and den Luxemburger Arbeitsmarkt herangeführt. Ein drittes Projekt unter dem Titel „Réussir sa migration“ wurde ein Coaching zur Integration sowie ein Helpdesk für die Professionellen aus dem Sozial- und Gesundheitswesen angeboten.

Beschwerde
Die Luxemburger Menschenrechtskommission und deren Präsident Gilbert Pregno zeigten sich in einem 50-Seitigen Bericht über Aufnahme- und Integrationsbedingungen von Asylbewerbern und Flüchtlingen, schockiert über die Tatsache, dass im Falle von Zweifeln an der Minderjährigkeit eines Asylbewerber, dessen Geschlechtsorgane untersucht und fotografiert werden. Dies sei medizinisch zur Feststellung des Alters gar nicht fundiert. Das Außenministerium reagierte prompt und erklärte, dass es diese Untersuchungen geben würde, allerdings nur in dem Fall, wo nach einer Röntgenuntersuchung von Hand und Handgelenk noch Zweifel bestünden.

Wildschweine geben Gas
Auf der A7 auf der Höhe vom Roost kam es zu einem nicht ganz alltäglichen Zwischenfall: eine Herde Wildschweine lief auf die Autobahn, wahrscheinlich weil sie auf Grund von einer Treibjagd, welche in der Nähe abgehalten wurde, aufgescheucht wurden. FSHCL-Präsident Georges Jacobs betonte RTL Radio Lëtzebuerg gegenüber, er wolle keinem einen Vorwurf machen, allerdings wäre es sinnvoll, dass die Umzäunungen an den Autobahnen regelmäßig überprüft und bei Bedarf geflickt werden sollten.

25 Jahre Gefängnis beantragt
Ein 21 Jahre zurückliegender Raubmord bei dem ein Geldbote tödlich getroffen wurde, wird aktuell vor Gericht verhandelt. Der Angeklagte selbst betont, er sei unschuldig, sein Anwalt fordert einen Freispruch. Die Staatsanwaltschaft hat eine Gefängnisstrafe von 25 Jahren beantragt. Das Urteil soll am 29. Januar gefällt werden.

Weniger Zufriedene
Die Arbeitnehmerkammer hat die Resultate ihrer Studie „Quality of work 2018“, welche bereits zum fünften Mal durchgeführt wurde, präsentiert. Das diesjährige Schwerpunktthema der Studie war die Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben. Einige der Resultate zeigen, dass Zeitdruck und Mobbing am Arbeitsplatz weiter steigen und, dass die Arbeitszufriedenheit zwischen 2017 und 2018 deutlich gesunken ist, gleichzeitig das Burnoutlevel sich auf dem bisher höchsten Niveau befindet. Da viele Studien gezeigt haben, dass zufriedene Arbeiter produktiver sind, wird vielleicht der ein oder andere Arbeitgeber zum Nachdenken kommen.

Runder Geburtstag
Mit einer Feierstunde in der „Maison du peuple“ und dem angrenzenden Café Streik feierte die größte Gewerkschaft des Landes ihren 40. Geburtstag. Zur Feierstunde des OGBL hatte sich jede Menge Politikprominenz eingefunden. In seiner Rede unterstrich Gewerkschaftspräsident André Roeltgen, welche Erfolge die Gewerkschaft in ihrer Geschichte zu verbuchen hat.

Hubert Morang

Stellvertretender Chefredakteur

Ressorts: Politik & Wirtschaft, Multimedia

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Author: Philippe Reuter

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