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Kurz gefasst

Wallfahrt mit Volksfestcharakter

Die Wallfahrt an Christi Himmelfahrt lockt jährlich Tausende Pilger nach Wiltz. Traditionsgemäß hat die Wallfahrt zum Heiligtum Unserer Lieben Frau von Fatima eine Art Volksfestcharakter, das schon mit Camping und Grillen auf verschiedenen Landstraßen beginnt. Die Messe „op Baessent“ an Christi Himmelfahrt selbst, bildete wie gehabt den Abschluss der Wallfahrt.

Dünnhäutige Jäger

Zwei Jäger haben Klage gegen Tierrechtler Armand Clesse, den früheren Direktor des „Institut d’études européennes et internationales“ eingereicht, wegen Aussagen, die dieser unter anderem in der RTL-Sendung „Backround“ vom 23. Februar getätigt hatte. Dort hatte der Tierrechtler gesagt: „D’Juegd ass Doutmaachen, et ass Mord, well et ass geplangt.“ Und „D’Jeeër sin Barbaren“. Am 24. Juni muss sich Clesse wegen Verleumdung vor dem Diekircher Gericht verantworten.

Auf dem rechte Auge blind

Die Gerichtsposse um den „Skandal“-Song „FCK LXB“ des Luxemburger Rappers Turnup Tun geht in die Verlängerung. Erstaunlicherweise ist es die Staatsanwaltschaft, die Berufung gegen das Urteil aus erster Instanz eingelegt hat. Kunst- und Meinungsfreiheit scheinen Begriffe zu sein, mit denen sich diese Behörde leicht schwerzutun scheint. Ein kleines bisschen fühlt man sich an den sächsischen Verfassungsschutz erinnert, der in seinem letzten Jahresbericht das Chemnitzer „Wir sind mehr“-Konzert gegen Rechts in dem Kapitel über Linksextremismus listet. Dabei ist es doch ziemlich einfach: Wer sich lautstark gegen rechte Hetze einsetzt, ist noch lange kein Linksextremist, er besitzt nur gesunden Menschenverstand. Das gilt auch bei Künstlern.

Gegen die Wohnungsnot

Das Luxemburger Rote Kreuz hat seinen Jahresbericht für 2018 vorgelegt. Eines der Hauptprobleme, welche die NGO aktuell in Luxemburg sieht, ist der überteuerte Wohnraum. Sozial schwächer gestellte Menschen haben immer größere Schwierigkeiten, sich eine Wohnung leisten zu können. Weshalb das Rote Kreuz seine Aktivitäten in Sachen Wohnungsbau verstärken will und eine Reihe von Projekten schon in Planung sind. Aktuell besitzt die NGO 200 Wohnungen.

Trennung

Die Piratenpartei steht zurzeit öfter in der Aktualität, als es ihr lieb sein dürfte. Vor allem, weil es in der Regel eher hausgemachte Negativschlagzeilen sind. Nach dem Ausflug in rhetorische Populistengefilde wurde letzte Woche die Scheidung von PID und Piraten bekannt. Beide Parteien hatten sich im Vorfeld der Wahlen von Oktober zusammengetan, doch damit ist nach den Europawahlen jetzt Schluss. Das Komitee der „Partei fir integral Demokratie“ begründete diesen Schritt in einer Pressemitteilung wie folgt: „Nodeem mir awer déi chaotesch Virgoensweis, an d‘Streidereien an der Piratepartei hu mussen erliewen, huet de Comité vun der PID entscheet, sech no den EU Walen vun der Piratepartei ze trennen, well esou Zoustänn net bei d’Philosophie vun der PID passen.“

Neue Scheine im Umlauf

Zwar greifen immer mehr Menschen zur Kreditkarte oder zu digitalen Bezahlmöglichkeiten, um ihre Einkäufe zu tätigen, doch Bargeld ist nach wie vor nicht aus unserem Alltag wegzudenken. Letzte Woche wurden neue 100-Euro- und 200-Euro-Scheine vorgestellt. Ein neues Merkmal: die Größe. Die Scheine haben jetzt die gleiche Breite wie der 50-Euro-Schein und kommen mit neuen Sicherheitsmerkmalen daher, welche Fälschungen leichter erkennbar machen sollen.

Fotos: Pixabay, Anne Lommel, Hervé Montaigu (beide Editpress), Editpress-Archiv

Hubert Morang

Stellvertretender Chefredakteur

Ressorts: Politik & Wirtschaft, Multimedia

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Author: Martine Decker

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