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Kurz gefasst

Ende Gelände
Ja der Wahlkampf hat schon begonnen, auch wenn die Programme vieler Parteien noch gar nicht bekannt sind. Alex Bodry, Fraktionspräsident der LSAP, hat in einem Interview mit der Nachrichtenseite reporter.lu Klartext gesprochen und die Aussage „Es gibt kein blau-rot-grünes Projekt mehr“ getätigt. Aber Hallo! Das sorgt natürlich nicht für massives Schulterklopfen und man fragt sich, ob Bodry gut beraten ist, schon vier Monaten vor dem Urnengang Gambia als beendet zu erklären, sei mal dahin gestellt. LSAP-Spitzenkandidat Etienne Schneider reagierte im Tageblatt mit Verwunderung über Bodrys Aussage.

Der tut nix
Im Parlament kam es zu einer öffentlichen Diskussion über die Rassenlisten bei Hunden, weil die Petition 966 über 4.900 Unterschriften hatte. Die Idee verschiedene Rassen als besonders gefährlich einzustufen, sollte überdacht werden so die Forderung und das Gesetz aus dem Jahr 2008 – welche damals im Sog spektakulärer Zeitungsschlagzeilen aus dem Ausland über Beißattacken verabschiedet wurde – soll überarbeitet werden. Landwirtschaftsminister Fernand Etgen zeigte sich durchaus offen für Gespräche. Eigentlich kaum verwunderlich, dass die Politik Einsehen hat, denn es ist längst bewiesen, dass nicht die „Kampfhunderassen“ an sich gefährlich sind, sondern die Art wie Hunde gehalten oder erzogen werden. Ein Hundeführershein als Lösungsansatz?

Und noch mehr Unwetter
Die letzten Wochen standen Wetterkapriolen mit zum Teil sehr erheblichen Schäden wie unter anderem im Müllerthal auf der Tagesordnung. Letzte Woche wurde der Süden des Landes und der Roeserbann von heftigen Niederschlägen und Unwettern heimgesucht. Die A3 in Richtung Frankreich musste sogar wegen Überflutung auf einer Länge von 200 Metern gesperrt werden. Gefühlt ist es so, dass diese extremen Wetterphänomen zunehmen, doch Andreas Friedrich, Pressesprecher des Deutschen Wetterdiensts, erklärte, dass durch die Tatsache, dass fast jeder ein Smartphone hat, die Wetterwarnungen die Menschen viel eher, erreichen. Die Zahl der Warnungen sei nicht gestiegen.

Und noch mehr Unwetter
Die letzten Wochen standen Wetterkapriolen mit zum Teil sehr erheblichen Schäden wie unter anderem im Müllerthal auf der Tagesordnung. Letzte Woche wurde der Süden des Landes und der Roeserbann von heftigen Niederschlägen und Unwettern heimgesucht. Die A3 in Richtung Frankreich musste sogar wegen Überflutung auf einer Länge von 200 Metern gesperrt werden. Gefühlt ist es so, dass diese extremen Wetterphänomen zunehmen, doch Andreas Friedrich, Pressesprecher des Deutschen Wetterdiensts, erklärte, dass durch die Tatsache, dass fast jeder ein Smartphone hat, die Wetterwarnungen die Menschen viel eher, erreichen. Die Zahl der Warnungen sei nicht gestiegen.

Die Idee ist gut…
…aber es wird noch länger dauern. Eine schnelle Tram zwischen Esch/Belval und der Hauptstadt klingt spannend und könnte so manch einem geplagten und hart gesottenen Autofahrer davon überzeugen, dass der öffentliche Transport vielleicht doch der richtige Weg ist. Transportminister François Bausch präsentierte diese Idee den Abgeordneten. Bevor Sie aber jetzt in Jubelschreie ausbrechen: Es wird wie gesagt noch etwas dauern. Im Jahr 2035 könnte es dann aber so weit sein, also vielleicht, eventuell, wer weiß…

Kräftemessen
Dass es in Luxemburg zu einem Streik kommt, hat schon so etwas wie Seltenheitswert. Im Pflegesektor war es letzte Woche soweit. Sowohl im Bettemburger „An de Wissen“, als auch in Bartringen im „Les parcs du troisième âge“ ging das Personal auf die Barrikaden um ihre Forderungen – sprich nach dem Kollektivvertrag bezahlt zu werden – durchzusetzen. In Bartringen lenkte die Direktion rasch ein. In Bettemburg gestalten sich die Verhandlungen als zäher.

Hubert Morang

Stellvertretender Chefredakteur

Ressorts: Politik & Wirtschaft, Multimedia

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Author: Philippe Reuter

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