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Kurz gefasst

Gewerkschaftliche Einigkeit
Die drei Gewerkschaften CGFP, OGBL und LCGB hatten letzte Woche zu einer Protestkundgebung geladen. Rund 2.000 Menschen waren dem Aufruf gefolgt. Hintergrund des Protests ist die Haltung der Patronatsvertreter, welche bekanntlich einen Angriff auf die Tripartite gestartet und dem Sozialdialog am Zeug flicken. Die Gewerkschaften hatten bei der Protestkundgebung nur harsche Kritik übrig und forderten ein Umdenken seitens der UEL.

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Digital ist besser

Während das Google-Datenzentrum noch für Gesprächsstoff sorgt, zeigt eine TNS-Ilres-Studie, dass ein Großteil der Bevölkerung (immerhin satte 94 Prozent) bereits sehr zufrieden ist mit den digitalen Behördengängen, die sie via myguichet.lu tätigen können. Es wird sogar gewünscht, dass noch mehr digital machbar sein soll, etwas was auch in Planung ist. Doch jede Medaille hat bekanntlich zwei Seiten und so zeigt sich ein Teil der Befragten sehr skeptisch, wenn es um Dinge via Bezahlen per Handy oder auch noch Domotik geht.

Leicht mehr Arbeitslose

15.036 Menschen waren Ende Oktober als arbeitslos gemeldet. Im Vergleich zum Vorjahr sind dies 263 Menschen mehr. Die Arbeitslosenquote liegt, wie das statistische Amt mitteilt bei 5,3 Prozent. 7.300 offene Stellen waren im Oktober bei der Adem gemeldet. Vor allem im Finanzbereich, in der Informatik und der Komptabilität wird nach neuen Arbeitnehmern gesucht.

Bürgerinformation in Bissen

Der Internetriese Google hat bekanntlich den Bau eines großen Datenzentrums in Bissen geplant. Etwas, was auf kommunalpolitischer Ebene bereits für eine Menge an Turbulenzen gesorgt hat. Die Verantwortlichen der Internetfirma selbst haben vergangene Woche auf einer Informationsversammlung versucht, die Fragen der Bürger der Gemeinde bezüglich des Datenzentrums zu beantworten. Vor allem der abgedachte Wasserverbrauch war und ist noch immer ein Thema. Auf Landesebene monierte die CSV, dass es noch immer an Klarheit und Transparenz im Dossier Google fehlen würde.

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Im März geht es los

Wegen der Operation von Jean-Claude Juncker kann der SREL-Prozess, der bereits einmal verschoben wurde, nicht wie geplant jetzt über die Bühne gehen. Mittlerweile stehen die Daten für die geplanten Verhandlungen fest. Der Prozess ist auf zwölf Verhandlungstage vom 3. bis zum 13. März festgesetzt. Auf der Anklagebank sitzen bekanntlich die drei ehemaligen SREL-Mitarbeiter Marco Mille (Foto), André Kemmer und Frank Schneider wegen einer illegalen Abhörmaßnahme. Juncker soll als ehemaliger Staatsminister vor Gericht aussagen, dieser hat nach seiner Aneurysma-Operation übrigens letzte Woche das Krankenhaus verlassen.

Tragischer Unfall

Am Wochenende eröffneten die Weihnachtsmärkte in der Hauptstadt. Leider kam es gegen 20 Uhr am Sonntagabend zu einem tragischen Unfall auf dem Knuedler. In der Nähe der Eisbahn ist eine Eisskulptur umgefallen und ein Kleinkind wurde von Eisstücken getroffen. Das Opfer erlag seinen Verletzungen.

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Fotos: Julien Garroy, Alain Rischard, Anne Lommel (alle Editpress), Police Grand-Ducale, freepik.com

Hubert Morang

Stellvertretender Chefredakteur

Ressorts: Politik & Wirtschaft, Multimedia

Author: Martine Decker

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