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Kurz gefasst

Neue Petitionen

Die zuständige Kommission hat am vergangenen Freitag sieben neue Petitionen freigegeben. Petition 1550 fordert, dass Schulen, Kindertagesstätten und „Maisons relais“ bis September geschlossen bleiben sollen. Eine weitere fordert ein Recht auf Home-Office und eine andere das Recht das Motorradfahren zu Freizeitzwecken fahren zu können. Etwas was François Bausch noch am 17. April bei einer Pressekonferenz als verboten erklärt hatte, bevor man im Transportministerium letzte Woche zurückruderte und die Petition eigentlich überflüssig machte.

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Transparente Lieferketten

Die „Initiative pour un devoir de vigilance“ (ein Zusammenschluss von 17 Organisationen aus der Zivilgesellschaft), welche sich für Menschenrechte in der Wirtschaft einsetzt, hat ihre Position in Sachen „Wiederbelebung der Wirtschaft“ im Kontext der Covid-Pandemie veröffentlicht. Die Initiative schreibt, dass „Gerade in der aktuellen Gesundheitskrise es wichtig ist, Menschenrechte entlang der Lieferketten in den Fokus zu nehmen. Denn gerade in den ersten Stufen vieler Lieferketten sind viele arbeitenden Menschen aufgrund von fehlender Absicherung besonders gefährdet.“ Und schlussfolgert, die aktuelle Krise könnte die Chance bieten, „Geschäftsmodelle“ zu überdenken, um den wirtschaftlichen Neuanfang zukunftsfähiger zu gestalten.

Zukunftsfragen

Um herauszufinden, wie die Betriebe in Luxemburg mit der aktuellen Krise umgehen und wie sie gedenken, die Zukunft anzugehen, hat die „Chambre de Commerce“ eine großangelegte Umfrage (mit der Unterstützung der ACA, der ABBL, der CLC, der Fedil und der Horseca) durchgeführt. Hauptschlussfolgerung: Die aktuellen stattlichen Hilfen dürfte bei vielen Unternehmen nicht ausreichen. Vor allem kleine und mittelgroße Unternehmen aus dem Handel und dem Horesca-Bereich leiden und müssten weitere Unterstützung unterhalten.

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Achtung Kontrolle

Das Mantra der Corona-Krise kennt mittlerweile jeder: „Bleift doheem“, „Social distancing“ und Maske tragen. Damit die Bürger die Regeln einhalten, zeigt die Polizei massiv Präsenz und führt Kontrollen durch. Seit dem 18. März wurden pro Woche rund 1.000 Kontrollen durchgeführt (140 am Tag). 1.600 „Avertissements taxés“ wurden geschrieben, weil sich nicht an die Regeln gehalten wurde. 60 Beanstandungen wurden notiert, weil Geschäfte geöffnet oder Baustellen weiterliefen.

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Untere Ligen beendet

Die Pandemie hat den Sportbetrieb weiterhin fest im Griff. Die FLF hat (bis Redaktionsschluss) am Montagmorgen noch nicht darüber entschieden ob in der BGL Ligue der Ball in dieser Saison noch einmal rollen soll. Klar ist indessen, dass in den unteren Ligen nicht mehr gekickt wird. Fest steht damit, dass Wiltz und Hesperingen aus der Ehrenpromotion in die BGL Ligue aufsteigen werden. Kurz nach dem diese FLF-Entscheidungen bekannt gab, vermeldet der FC Wiltz auch schon einen ersten Transfer. Goalkeeper Ralph Schon wechselt von Una Strassen in den hohen Norden.

…and justice for all

Wie das Justizministerium vergangene Woche mitteilte, soll die Justiz im Mai wieder auf Normalbetrieb hochgefahren werden. Im Mai sollen Gerichte wieder – natürlich mit den entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen – normal funktionieren. Unterdessen streckt sich die Dauer des SREL-Prozesses noch etwas hin. Eigentlich sollte das Urteil im SREL-Prozess am morgigen Donnerstag verkündet werden. Diese Urteilsverkündung wurde nun auf den 25. Juni vertagt. Ein Grund für diese Vertagung wurde nicht angegeben.

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Fotos: Freepik (2), Police Lëtzebuerg, Wildson Alves, Didier Sylvestre (beide Editpress)

Hubert Morang

Stellvertretender Chefredakteur

Ressorts: Politik & Wirtschaft, Multimedia

Author: Martine Decker

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