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Jede Woche locken attraktive Preise. Gewinnen Sie 2 VIP-Tickets und 2 Tribünentickets für das Konzert mit “Bruce Springsteen & The E-Street-Band” am 5.7.2013 in Mönchengladbach Mehr…
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Kleintierzüchter gehören zu Luxemburg wie das Amen in der Kirche. Wir haben diese spezielle Leidenschaft unter die Lupe genommen und uns bei ein paar der fast 4.000 Mitglieder des Verbandes umgeschaut. Mehr…
21.05.2013, 13:10 –
Luxemburg im Frühjahr 2013: Die SREL-Affäre schwelt seit Monaten. Regelmäßig kommen Details ans Tageslicht, die so brisant sind, dass kein Teppich groß genug ist, um sie drunter zu kehren. Mehr…
05.03.2013, 10:12 –
Nicolas Ries (1876-1941) war nicht nur einer der bekanntesten frankophilen Intellektuellen und Kritiker des Landes, sondern auch Präsident und Bibliothekar der Volksbildungsvereine, Vizepräsident der Agel/Assoss, Mitbegründer der SELF und der Zeitschrift „Les Cahiers luxembourgeois“, in welcher er historische, kulturelle und architekturgeschichtliche Artikel sowie Kunst- und Literaturkritiken veröffentlichte. In der Reihe „Nei Lëtzebuerger Bibliothéik“ des CNL ist nun der in der Dorf- und Bauernwelt angesiedelte Roman „Le diable aux champs“ (1936) erschienen, in dem Nicolas Ries die Grenzen einer an Traditionen festhaltenden Denkweise zu überwinden versucht, ohne dabei die Arbeit im Feld und in der Natur zu verraten.
Im Fachhandel und auf www.cnl.lu, Preis: 14 Euro.
04.12.2012, 11:38 –
Alles, was man über die Geschichte und die Kultur der zweitkleinsten Gemeinde des Landes wissen sollte, haben die Grundschullehrer Jean Schmit und Laurent Hennes in einem witzig aufgemachten Schulbuch zusammengestellt. Sein Name: Erni. Seine Mission: die Gemeinde Walfer genauer unter die Lupe nehmen. Seine besonderen Fähigkeiten: Der sympathische Rabe, dessen Geschichte Pol Pütz bereits im Jahr 2000 niedergeschrieben hat, sieht und hört nicht nur alles, sondern er hat auch noch ein perfektes Gedächtnis. Einen fachkundigeren Führer hätte man demnach nicht ausfindig machen können, um den Leser auf seiner Reise in die Vergangenheit und zurück zu begleiten. Dabei taucht man kurz in die Welt der Wiichtelcher und Raschpëtzer ein, entdeckt eine gallo-römische Villa, erholt sich im Nachhinein bei den sechs Prinzessinnen des Grünewalds oder im Naturschutzgebiet des Sonnebierg, wo es wunderschöne Orchideen zu bestaunen gibt. Das Schloss und sein berühmtester Einwohner, Prinz Heinrich der Niederlande, werden von den beiden Autoren ebenso beleuchtet wie Aspekte und Gebäude des flächenmäßig relativ kleinen Ortes mit der trotzdem fünfthöchsten Bevölkerungsdichte Luxemburgs. Was heißt: In Walfer ist ganz schön was los. Und davon weiß nicht nur Rabe Erni ein Liedchen zu pfeifen.
Erschienen bei den Editions Revue, 21 Euro.
28.08.2012, 10:55
Was bleibt uns Luxemburgern nach der Krise? „Eis Sprooch!“, lautet Guy Rewenigs Antwort. Wer Luxemburgisch spricht, wird überleben, und so hat der Satiriker rasch noch ein kleines Lexikon des „Neie Lëtzebuergesch“ verfasst. Darin findet man Ausdrücke wie „Autistecasino“ (gemeint ist: Facebook) oder Broutgrimmelgarage (hohler Zahn). Ein Cellulitetrampeler ist ein Schoßhündchen, ein Flutschflippie ein Zigarettenabhängiger und ein Kalbassmeedrescher ein Frisör. Nicht alle Buchstabenzusammensetzungen sind originell, aber die meisten. Mein Lieblingswort: Mammerlamamm! Heißt: „Quetschen och!“
Erschienen bei ultimomondo, 16 Euro.
24.07.2012, 12:54 –
Béinen heißt sprechen, ein Gannef ist ein Dieb, und wer gern ein Glas Branntwein trinkt, bestellt ein Péckes. Weimerskircher Jenisch ist die fast verloren gegangene Sprache der Händler und „Reisenden“ von Weimerskirch, einem Stadtteil Luxemburgs, der bis 1950 dafür bekannt war, dass viele Jenische, auch Lakerten, oder „Dëppe-géisser“ genannt, dort wohnten. Das vorliegende Wörterbuch wurde erstmals 1949 von Sprachforscher Joseph Tockert veröffentlicht und lädt zu einer höchst interessanten Reise in die Vergangenheit ein, als fitschen und flanzen noch nicht so verpönt waren.
Erschienen bei Editions Schortgen, 11,95 Euro.
16.07.2012, 10:21
Im August 2011 startet Ray Behm in Prudhoe Bay in Alaska, um mit seinem Motorrad durch sämtliche Länder des amerikanischen Doppelkontinents zu fahren. Nach sechs Monaten und 46.304 Kilometern durch 23 Länder und sieben Zeitzonen erreicht er die südlichste Stadt der Welt: Ushuaia in Argentinien. Dort endet seine Tour. Fünf Reifensätze sind verbraucht, und in Peru wurde der Motor durch gepanschtes Benzin völlig zerstört, so dass ein Ersatzmotor aus Europa eingeflogen werden musste. Dieser Ärger ist jetzt vergessen. Geblieben sind wundervolle Erinnerungen und der Bildband „Panamericana“, der von einer abenteuerlichen Reise von einem Ende der Welt bis zum anderen erzählt.
Erschienen bei Editions Schortgen, 49 Euro.
18.06.2012, 15:25 –
Für nichts ist es zu spät. So hat Jean-Louis Schlesser über 60 Jahre alt werden müssen, um seinen ersten Roman zu veröffentlichen. Mehr…
29.05.2012, 11:52 –
Das Ende des Zweiten Weltkriegs liegt zwar schon 67 Jahre zurück, doch in den Erinnerungen der Zeitzeugen sind die wechselvollen Geschehnisse jener Zeit nach wie vor lebendig. Mit Paul Spangs „Die ausgeklammerten Jahre“ liegt nun ein Werk vor, das sich als Hommage versteht an alle Luxemburger und Luxemburgerinnen, die unbeschreibliche Ängste und Sorgen auszustehen hatten, als sie in den Reichsarbeitsdienst beziehungsweise in die deutsche Wehrmacht zwangsverpflichtet wurden. Auch Paul Spang (1922-2009), ehemaliger Leiter des Staatsarchivs, musste an die Front, wurde in der Schlacht bei Dowlany verwundet, konnte Pfingsten 1945 jedoch heimkehren. In seinem Tagebuch hielt er fest, was heute kaum noch nachvollziehbar ist: blankes Entsetzen.
Erschienen bei Saint-Paul, 24 Euro.
09.04.2012, 15:26 –
Das Nationaldichtertrio Dicks-Lentz-Rodange ist weitgehend bekannt. Weitaus weniger Aufmerksamkeit ist bislang jedoch einem vierten bedeutenden Dramatiker zuteil geworden: André Duchscher (1840-1911). Damit sein Werk nicht in Vergessenheit gerät, widmet das Literaturarchiv dem Literaten eine kommentierte Publikation des Fünfakters „Franz Pinell“. Darin erzählt wird die Geschichte eines Unternehmers, der sich privat und wirtschaftlich in einer Notsituation befindet. Es geht um soziale und bis dahin nicht bühnentaugliche Themen. Daher ist André Duchscher durchaus als erster „moderner“ Dramatiker Luxemburgs zu bezeichnen.
Erschienen in der „Lëtzebuerger Bibliothéik“, 14 Euro.
23.01.2012, 21:21
Für die Verwirklichung eines Lebenstraums gibt es kein Alter. Steven Weinberg ist 63 Jahre alt, als er im Sommer 2010 beschließt, mit seinem Renault 4CV, der 1958 gebaut wurde und den liebevollen Namen „La Petite“ trägt, von New York nach Paris zu reisen. 33.500 Kilometer unter extremen Bedingungen. In Sibirien ist es -45°Celsius kalt, im „Tal des Todes“ der Mojave-Wüste herrschen indes 45°Celsius Hitze. Doch sowohl das Auto als auch sein Fahrer haben überlebt. Die schönsten Bilder der Reise hat der ehemalige Biologielehrer, den viele um seine Abenteuer beneiden werden, in einem wundervollen Buch verewigt.
Erschienen bei Editions Schortgen, 54 Euro.