Reportagen

Ausstellung

Nicht wegschauen!

Wer bettelt, stiehlt. Wer stiehlt, gehört ins Gefängnis. Mit solchen Leuten will man nichts zu tun haben. Europäisches Volk, fremdes Volk zeigt, wie sehr man sich in Vorurteilen über die Roma täuschen kann. Mehr…

Industrie

Grand Canyon inklusive

Das luxemburgische Klinkerwerk Intermoselle, zwischen Rümelingen und Esch gelegen, gewährte uns einen Blick hinter die Kulissen von Steinbruch und Werk. Ein Blick, der genauso lehrreich wie faszinierend ist. Mehr…

Gastronomie

Köchin im Netz

Was haben Tartelette, Chili und Ciabatta mit Küchenlatein gemeinsam? Hier handelt es sich um Food-Blogs, die von Kochwütigen aus aller Welt betrieben werden. Revue hat die luxemburgische Food-Bloggerin Paule Schram besucht, um sich ein Bild von diesen kulinarischen Web-Tagebüchern zu machen. Mehr…

Interview

Design für alle

In den letzten Jahrzehnten hat sich das Bild von Design verändert: Designer, aber auch die Gesellschaft, nehmen es in einem neuen Licht wahr. Der „Design Friends“-Präsident Silvano Vidale über den Sinn der unelitären Community. Mehr…

Dorfreportage

Käerjeng

Die Biermetropole

Die neue Fusionsgemeinde Käerjeng hat jede Menge kulinarische Höhenflüge zu bieten. Ihre Bekanntheit verdankt die Ortschaft jedoch ihrem berühmten Sohn Claus Cito, dem Schöpfer der „Gëlle Fra“. Mehr…

Vereint im Verein

Vereint im Verein

Dësch-Tennis Hueschtert-Folscht

Im März vor genau 40 Jahren machte man sich in Hostert bei Rambrouch erstmals Gedanken über die Gründung eines lokalen Tischtennisvereins. In den Anfangsjahren feierte der Dorfverein einen Erfolg nach dem anderen, schaffte es bereits 1979 in die Promotion. Im gleichen Jahr wurde der Gewinn des FLTT-Pokals gefeiert. In den 1990er Jahren war die erste Mannschaft sogar fester Bestandteil der Nationaldivision. Heute zählt der Verein 45 aktive Mitglieder und nimmt mit zehn Mannschaften am laufenden Spielbetrieb teil.

Vereine, die an dieser Stelle vorgestellt werden möchten, bitte melden: gabrielle.seil@revue.lu

Vereint im Verein

Leo Club Feierwon

An jedem zweiten und vierten Samstag trifft man sich im hauptstädtischen Bâteau Ivre, um darüber nachzudenken, was man tun kann, um anderen zu helfen. Beim Leo Club Feierwon handelt es sich nämlich um die Jugendgruppe des Lions Club International. Was heißt, dass Solidarität im Mittelpunkt des Vereinslebens steht. So werden Partys und Ausflüge organisiert, Spendengelder für Bedürftige gesammelt, der Kontakt zu anderen Vereinen gepflegt.

Nähere Infos auf: www.feierwon.leo.lu

Vereine, die an dieser Stelle vorgestellt werden möchten, bitte melden: gabrielle.seil@revue.lu


Portrait

Porträt

Jeannot Clement

35 Jahre lang hat Jeannot Clement als Escher Gemeindesekretär ein offenes Ohr für seine Mitbürger gehabt. Jetzt stellt sich der 60-Jährige einer neuen Herausforderung und übernimmt das Generalsekretariat der UGDA. Mehr…

Porträt

Der Kämpfer

Mit fünf Jahren flüchtet Cyrus Neshvad mit seiner Familie aus dem Iran nach Luxemburg. Heute zählt der Mittdreißiger zu den meistversprechenden Filmregisseuren des Großherzogtums. Mehr…

Kurzporträt

Christian Balthasar

Vom braven Messdiener zum frechen Stand-up-Comedian – oder, worüber das Publikum lacht, wenn Christian Balthasar auf der Bühne steht. Mehr…

News

Liebling der Woche

The Bodyguard

Sie hat alles gehabt, wovon andere ihr Leben lang nur träumen können: eine grandiose Stimme, grenzenlosen Ruhm und eine Menge Fans, die ihr zu Füßen lagen. Trotzdem stürzte Whitney Houston ab. Sehr tief sogar. Drogen bestimmten seit den 1990er Jahren ihr Leben. Erst Marihuana, dann Kokain, später alles Mögliche. Am vorletzten Wochenende wurde der leblose Körper der Souldiva in der Badewanne ihres Hotelzimmers gefunden. Ein Schock für die Musikwelt. „I will always love you“ war ihr größter Hit, die Rolle der Rachel Marron in „The Bodyguard“ ein wundervolles Filmdebüt. Nie strahlte sie schöner als an der Seite von Kevin Costner, und wer beim Song „I have nothing“ keine Gänsehaut bekommt, tut mir leid.

Filmfestival

Discovery Zone

Vom 1. bis zum 9. März sollten Sie sich Ihre Abende unbedingt freihalten, denn dann feiert das Luxemburger Filmfestival „Discovery Zone“ seine 2. Auflage.

Überraschungen wird es viele geben. Zumal das Festival in diesem Jahr mit dem „Lëtzebuerger Filmpräis“ abschließt und daher etliche nationale (Ko)produktionen als Vorpremieren auf dem Programm stehen. Da wir in einer späteren Ausgabe ausführlicher auf die „Films made in Luxembourg“ zurückkommen werden, sollen an dieser Stelle lediglich zwei aus einer wahren Fülle an interessanten internationalen Produktionen kurz erwähnt werden. In „The Hunter“ (Foto) von Daniel Nettheim gibt es ein Wiedersehen mit Charakterdarsteller Willem Dafoe, der mit dem Gewehr im Anschlag durch die Wildnis Tasmaniens schleicht, um dort den doch nicht ausgestorbenen Tasmanischen Tiger zu jagen. Den Einheimischen täuscht der Ex-Söldner wissenschaftliches Interesse vor, in Wirklichkeit geht es hingegen um etwas ganz anderes. Allerdings muss der Jäger bald feststellen, dass er nicht der Erste auf der Suche nach dem sagenumwobenen Wildtier ist und dass das Unterfangen weitaus gefährlicher ist als erwartet (am 2. März um 21.30 Uhr im Utopia). Gespannt sein darf man ebenfalls auf Julie Delpys „2 Tage in New York“, die Fortsetzung von „2 Tage in Paris“. Fünf Jahre sind seitdem vergangen. Marion hat sich von Jack getrennt, lebt mit ihrem kleinen Sohn im Big Apple und ist frisch verliebt in Mingus, einen allein erziehenden Vater. Das alles wäre eigentlich schon genug für eine chaotische Komödie, doch dann kommen auch noch der Vater, die Schwester und ein Ex-Freund zu Besuch. Und so wird die neue Beziehung innerhalb von nur zwei Tagen auf eine erste harte Bewährungsprobe gestellt (am 9. März um 19 Uhr im Utopia). Außer diesen beiden Filmen bietet das Festivalprogramm, wie bereits erwähnt, noch eine Menge weiterer Leckerbissen.

Infos: www.discoveryzone.lu

Frauen begegnen Frauen

Hilfe, ich bin weiblich!

Im Grunde genommen dürfte das Thema gar keines sein, und doch scheint das Frausein heute nach wie vor mit Problemen verbunden zu sein. Daher lädt das hauptstädtische Familljencenter Frauen einmal im Monat ein, um über die Herausforderungen im Beruf, Haushalt und in der Beziehung sowie über Wünsche, Visionen und den Mut zu diskutieren, den das schwache Geschlecht immer wieder aufbringen muss, um sich durchzusetzen. Neben dem gedanklichen Austausch wird sich aber auch Zeit zum Tanzen, Musikhören und kreativen Gestalten genommen.

Am 29. Februar von 19-21.30 Uhr, Anmeldung: Tel. 47 45 44 oder www.familljencentercpf.lu

Buchtipp

Buchtipp

Autour du monde en 4CV

Für die Verwirklichung eines Lebenstraums gibt es kein Alter. Steven Weinberg ist 63 Jahre alt, als er im Sommer 2010 beschließt, mit seinem Renault 4CV, der 1958 gebaut wurde und den liebevollen Namen „La Petite“ trägt, von New York nach Paris zu reisen. 33.500 Kilometer unter extremen Bedingungen. In Sibirien ist es -45°Celsius kalt, im „Tal des Todes“ der Mojave-Wüste herrschen indes 45°Celsius Hitze. Doch sowohl das Auto als auch sein Fahrer haben überlebt. Die schönsten Bilder der Reise hat der ehemalige Biologielehrer, den viele um seine Abenteuer beneiden werden, in einem wundervollen Buch verewigt.

Erschienen bei Editions Schortgen, 54 Euro.