Sportliche Ambitionen scheitern oft an mangelnden Möglichkeiten. Nicht so in Monnerich und in Beles wo die Gemeindeverantwortlichen ideale Bedingungen geschaffen haben und zwei mustergültige Pumptrack Pisten gebaut haben.
Text: Nico Tedeschwilli (revue@revue.lu) / Fotos: Georges Noesen
Unmotiviert, lustlos, Null-Bock-Generation – so wird die heutige Jugend oft abgestempelt. Dass das nicht für jeden zutrifft, hat eine Gruppe Jugendlicher 2011 in Monnerich bewiesen. Sie sprachen bei dem damaligen Bürgermeister Dan Kersch vor und baten das Gemeindeoberhaupt, ihnen in der Nähe der Ortschaft eine Fahrmöglichkeit zu schaffen. Ein Bikepark ersparte ihnen somit den halbstündigen und gefährlichen Anfahrtsweg zum Schifflinger Berg.
Mit Claude Assel, dem Gemeindeförster und ehemaligen Leichtathleten fand Kersch den geeigneten Mann, um ein Projekt auszuarbeiten. Mit dem Verantwortlichen der Gemeindespielplätze Jemp Fantini machte sich der Bike-Fan Assel auf die Suche. Pumptrack, ein mit Wellen, Steilwandkurven und Sprunghügeln ausgestatteter Rundkurs sprach ihnen am meisten zu: Hierbei gilt es, ohne zu treten, durch Hochdrücken des Körpers aus der Tiefe am Rad Geschwindigkeit aufzubauen. Man verbraucht Eigenenergie, und wenn man aufhört zu „pumpen“, kommt man auch schnell wieder zum Stehen.
„Pumptrack ist als Basis unerlässlich. Man lernt Geschwindigkeit aufzubauen und zu halten. Es ist zudem eine extrem gute Schule um sein Fahrrad kennenzulernen.“ Fränz Godart













