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Rio 2016: Die Kreise schliessen sich (04.08.)

Es gilt weiter den Auftakt zu planen. Optimale Ressourcennutzung, um möglichst viel oder zumindest das voraussichtlich Wichtigste abzudecken. Am Wochenende liegt die Zielankunft der Radsportler und der Olympiapark mit Ni, Mulles, Rapha und Larry gut 30 Kilometer auseinander – inmitten einer hektischen Großstadt, dessen ambitioniertes olympisches Transportsystem überraschend gut funktioniert, aber keine Wunder schafft.

Abends dann mit der ersten Pressekonferenz und der anschließenden offiziellen Begrüßung des Team Lëtzebuerg im Olympischen Dorf wichtige Termine. Mulles spielt erst am Sonntag und trägt deshalb die Fahne bei der Eröffnungsfeier. Mit dem 1,93 Meter Mann gehören wir kleinen Luxemburger beim Einmarsch sicher zu den Grössten.

4aNeben Doc, Kiné und dem nationalen Radtrainer hat Missionschef Heinz Thews jedoch auch Fränk Schleck und dessen Bruder Andy mit in den spartanischen Interviewraum gebracht. Als Fränk mit „vor 20 Jahren ernsthaft mit dem Radsport angefangen, seit 15 Jahren Profi“ weit ausholt, ahnen viele, was überraschend kommt. Die FSCL und der COSL habe ihm vor allem am Anfang viele Türen geöffnet, so dass er sich freue, dass sich hier bei seinen dritten Spielen, im Team Lëtzebuerg und vor der luxemburgischen Presse „ein Kreis schließe“. Auch wegen seiner Familie mit den beiden Kindern ist am Ende der Saison 2016 Schluss mit 200 Tagen im Jahr unterwegs sein. Per SMS, Facebook und Internetauftritten der luxemburgischen Medien schießt die Nachricht unmittelbar vor Drucklegung der Tageszeitungen nach Luxemburg – und per nahezu gleichzeitiger Presseerklärung seines Trek-Teams auch in die Radsportwelt.

Chrëscht Beneké

Journalist

Ressort: Sport

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Author: Philippe Reuter

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