Die fünfte Generation des Honda CR-V, ab jetzt in Europa aufgetischt, ist in den Vereinigten Staaten und China bereits seit 2016 erhältlich. Was hat sich gegenüber dem Vorgänger geändert? Auffällig ist, dass es erstmals keine Diesel-Version mehr gibt.
Text: Eric Netgen / Fotos: Honda
In den USA gilt der Honda CR-V, dem bei uns bis dato höchstens ein Achtungserfolg beschert war, als das Bestseller-SUV schlechthin. Die Amerikaner mögen es prinzipiell zuverlässig und solide – das ist jeder Honda. Und sie haben mit einem bis in die letzte Ritze polierten, nach Leder und Wurzelholz duftenden, demnach eher kostspieligen Interieur auch meist wenig Erfahrung – auch da enttäuscht ein Honda selten, denn er hat in diesem Register meist wenig zu bieten.
Ab März 2019 wird es in Europa einen iMM Hybrid mit Zweiliter-Benziner und Allradantrieb geben, der eine Systemleistung von 158 kW/215 PS und ein Drehmoment von 315 Newtonmeter bereitstellt. Bis dahin kann der Kunde den neuen CR-V mit einem 1,5-Liter-Ottomotor erstehen, denn der Selbstzünder wurde dem Zeitgeist entsprechend ausgerottet.
Falscher Chrom außen, falsches Holzimitat aus Plastik innen. Der CR-V besticht (oder erschlägt) durch eine wachsende Inflation von Streben, Bögen, Kanten, Rippen, Leisten und sonstigen konkurrierenden Linien, die sich gegenseitig den Schneid abkaufen, indem sie sich oft völlig unnötig überschneiden, aufeinanderprallen oder in irgendeiner Weise ihr Schlimmsten geben, damit sie ja nicht harmonieren. An der Front, zwischen Lippe und Motorhaube fließen zahlreiche Plastikstreben auf und ab, nach innen und außen, um das ganze Fahrzeug herum, fließt eine alle paar Zentimeter unterbrochenen und ihren Fluss wechselnde Beplankung aus mattschwarzem Kunststoff, die Off-road-Kompetenz suggerieren soll. Was eine solche bekanntlich immer vor hat und was ihr dennoch so gut wie nie gelingt, auch bei der Konkurrenz nicht.




















