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Tëschegas

Das Leben ist viel zu kurz, um es allzu ernst zu nehmen. Davon scheinen die Jungs der Luxemburger Band ziemlich felsenfest überzeugt zu sein. Der Beweis: ihr jüngstes Album „Et wuar net keen… mol“.

490_0008_14142161_Cover_TeschegasDie Blaumänner und die gelben Sicherheitshelme haben ausgedient. Stattdessen haben sich die Bandmitglieder als Gartenzwerge verkleidet und sind zum Fotoshooting nach Bettemburg in den Märchenpark gefahren. Spaßeshalber und weil die Tracks des neuen Albums „Et wuar net keen…mol“ von Märchen handeln. Von einem blinden Prinzen und einer Großherzogin, die auf dem Haupt eine Tellermine trägt, von einer Wassernixe, die zu einer Legende mutiert, und davon dass es böse Wölfe überall gibt. Selbstverständlich sind die Texte ironisch zu verstehen, geht es Tëschegas doch vor allem darum, „et kraachen ze loossen“. Wer ein Fan von Take That oder des unscheinbaren jungen Mannes ist, der bei der Grammy-Gala vier Goldtrophäen abräumte, wird mit der Musik der 2009 gegründeten Metalband nicht viel anzufangen wissen. Wer es indes – wie einst Thierry Van Werveke – laut und dreckig mag, ist bei den „fäinen Dreckssäck aus dem Minett“ (wie sich de Läb nennen) gut aufgehoben. „E staarkt Stéck Lëtzebuerg“ lobte das „Lëtzebuerger Journal“ das erste Album „Industrielle Läichendéngscht“ und auf www.disagreement.net gab es immerhin neun von zehn möglichen Punkten. Die Nachfolger-CD ist noch stärker und hat der Band bereits mehrere Konzerttermine gesichert. Zum Vormerken: am 14. Mai auf dem Schlossfest in Sanem, am 16. Mai beim alljährlichen Festival in der Escher Waldschule, 20. Juni auf dem Musikfest in Düdelingen. Die offizielle Release-Party findet bereits am 21. März im Café Big Ben in Düdelingen statt.

www.teschegas.lu

Gabrielle Seil

Journalistin

Ressort: Kultur

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Author: Philippe Reuter

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