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Turbostaat – Abalonia

TURBOSTAAT-Abalonia-2Hochaktuelle Themen bestimmten den sechsten Longplayer der norddeutschen Indiepunker Turbostaat. Ein Konzeptalbum über die Geschichte einer Frau, die ihre Heimat verlässt um nach Abalonia zu reisen mit den Themenschwerpunkten Angst, Ausweglosigkeit, Verfolgung, Tod, Flucht. Einzige Hoffnung auf eines besseren Lebens ein Fantasieland Namens „Abalonia“. Schon der Opener „Ruperts Gruen“ gibt textlich die Marschrichtung vor „Komm mit mir. Wir bleiben nicht zum Sterben hier(…) denn alles ist besser als der Tod“. Klare, deutliche Worte. Auch wenn ein Teil der Texte abstrakter oder metaphorischer gehalten sind, so lassen Turbostaat in der Regel nie Zweifel an ihrer Haltung aufkommen. Sänger Jan Windmeier spuckt dem Hörer die Texte in gewohnter Manier entgegen und hält den Hoffnungsschimmer auf eine bessere Zukunft sehr gering. Musikalisch gibt es das, was Turbostaat seit jeher bieten, ihre ganz eigene Interpretation von Punkrock. Ein musikalischer Spagat irgendwo zwischen Indie, Pop, Postrock und New Wave. Auch wenn „Abalonia“ vielleicht etwas ruhiger als der Vorgänger „Stadt der Angst“ ist, es bleibt ehrlich, direkt und für Freunde von gutgemachtem Punk durchaus hörenswert.

Hubert Morang

Stellvertretender Chefredakteur

Stellvertretender Chefredakteur
Ressorts: Politik & Wirtschaft, Multimedia

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Author: Martine Decker

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