Ende einer Suche
Nach 16 Jahren auf der Flucht und immerhin vier Jahren an der Spitze der europäischen Fahndungslisten ist ein wegen Totschlags verurteilter 39-jähriger Luxemburger letzte Woche in Spanien festgenommen worden. Er und eine Freundin hatten am 5. Januar 1999 eine 69-jährige Frau in Eppeldorf ausgeraubt. Das Opfer wurde mit einem Holzhammer erschlagen und erstickte an seinem eigenen Blut. Der Täter wurde zu 20 Jahren Gefängnis, davon fünf auf Bewährung verurteilt, tauchte jedoch bei seinem ersten Hafturlaub 2004 unter. Eine lange Suche fand schließlich in der Ortschaft Punta Umbria an der Südspitze Spaniens ihr Ende. Der Gesuchte lebte dort zusammen mit seiner spanischen Lebensgefährtin und einem gemeinsamen Kind. Er soll nach Luxemburg ausgeliefert werden.







