Von der Liste
Wochenlang, genauer seit dem 14. Juli, wurde Luxemburg auf der Liste des deutschen Robert-Koch-Instituts (RKI) als Corona-Risiko-Gebiet eingestuft. Vergangenen Mittwoch hat die Regierung in Berlin das Großherzogtum von der Liste gestrichen. Damit müssen Einwohner Luxemburgs, die ins Nachbarland reisen wollen, keine negativen Testresultate mehr vorweisen und somit auch keine obligatorischen Covid-19-Tests mehr machen. Dies ist nicht zuletzt auf den Rückgang der Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus hierzulande zurückzuführen. Außenminister Jean Asselborn hatte gesagt: „Es kann nicht sein, dass ein Land, welches konsequent die Empfehlungen des European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC) umsetzt, sich am Ende mit einschränkenden Maßnahmen konfrontiert sieht.“ Die von Berlin verlangten Einreisebeschränkungen hätten einen „tiefen Einschnitt in das Zusammenleben der Menschen“ dargestellt. Luxemburg war zwei Wochen lang unter der Marke von 50 Fällen pro 100.000 Einwohner (in den ersten beiden Augustwochen 47,4 bzw. 32,6), ab der das RKI ein Land oder eine Region als Risikogebiet einstuft.









