Home » Home » Kurz gefasst

Kurz gefasst

Reindexierung-KopieReindexierung der Familienzulagen
Ab dem 1. Januar 2022 wird die Indexierung der Familienzulagen wieder eingeführt, dies hatte Familienministerin Corinne Cahen angekündigt. Bereits 2006 war diese ausgesetzt worden. Die Wiedereinführung der Indexierung geht dem OGBL allerdings nicht weit genug. In einer Pressemitteilung schreibt die Gewerkschaft: „Die Reindexierung ändert nichts an der Tatsache, dass beispielsweise beim Kindergeld seit 15 Jahren keine Anpassung an die Entwicklung der Lebenskosten stattgefunden hat. Schlimmer noch, 2016 wurde ab dem zweiten Kind das Kindergeld herabgesetzt. Und das Ende 2014 mit den Gewerkschaften getroffene Abkommen, das die Einführung eines Mechanismus für die Anpassung der Familienzulagen an die allgemeine Lohnentwicklung vorsieht, wurde von der Regierung bis heute nicht umgesetzt.“

Stabile-Lage-KopieStabile Lage
Die Corona-Pandemie in Luxemburg ist aktuell stabil. Es wird weiterhin viel getestet, aber die Zahl der Neuinfektionen ist rückläufig, wie Gesundheitsministerin Paulette Lenert bei einer Pressekonferenz erklärte. Außerdem unterstrich die Ministerin noch einmal, dass das Ziel sei, bis Juli 70 Prozent der Bevölkerung über 18 Jahren zu impfen. Ein neues und damit sechstes Impfzentrum in der Luxexpo bietet eine Kapazität von 95.000 Personen pro Woche. Allerdings ist Luxemburg und damit das Erreichen des Zieles noch immer stark von den Lieferungen der Impfstoffe abhängig.

Innovativ-KopieInnovativ
Die neue Offensive in Sachen Tourismus läuft unter dem Motto „Lëtzebuerg, dat ass Vakanz“ und der verantwortliche Tourismusminister Lex Delles hat die Prioritäten im Bereich des Tourismus für dieses und die kommenden Jahre vorgelegt, wohlwissend, dass Luxemburg noch nicht im Normalmodus angekommen ist und es noch eine Zeitlang dauern wird, bis Normalität einkehrt. Drei Prioritäten stehen im Mittelpunkt. Erstens eine neue Strategie (soll im Herbst vorgestellt werden). Zweitens wird Erinnerungstourismus gefördert, so wird zum Beispiel die „MS Princess Marie Astrid“ auf der die Schengener Abkommen unterzeichnet wurden, in eine Begegnungsstätte transformiert. Drittens wird der Aktivtourismus ausgebaut.

Ja-und-Nein-KopieJa und Nein
Beim City Breakfast gab es letzte Woche Details zu zwei großen Events, die in normalen Zeiten zu den Highlights gehören: Zum einen ist die Rede vom Vorabend zum Nationalfeiertag, zum anderen von der „Schueberfouer“. Die schlechte Nachricht zuerst: Die Hauptstadt verzichtet auch in diesem Jahr auf alle Feierlichkeiten am Vorabend des Nationalfeiertages. Die gute: Die „Schueberfouer“ wird in abgeänderter Form über die Bühne gehen und genau wie im letzten Jahr auf die einzelnen Viertel aufgeteilt werden.

Positiv
Die Konjunktur erholt sich und mit ihr steigt das Angebot an neuen Arbeitsplätzen und die Zahl der Arbeitslosen sinkt. Die Zahl der Arbeitsplätze hat ein neues Rekordhoch erreicht und das statistische Amt Statec hat letzten Monat insgesamt 482.832 Stellen erfasst. Die Zahl der Arbeitssuchenden ist rückläufig. Im vergangenen Monat lag die Zahl der Arbeitslosen bei 18.249, ein Minus von 440 gegenüber dem Vormonat und 2.004 weniger als im Vorjahr.

Es-dauert-(noch)-KopieEs dauert (noch)
Die aktuelle Regierung hat sich bekanntlich dazu bekannt, noch in dieser Legislaturperiode Cannabis vollständig zu legalisieren. Vergangene Woche wurde im Parlament erneut darüber diskutiert und über Prävention und Sensibilisierung, welche eine Freigabe zu Freizeitzwecken mit sich bringen müsste. Bei den Diskussionen stellte sich heraus, dass fast alle Parteien durchaus nachvollziehen können, dass die Regierung den Weg der Legalisierung geht, lediglich die CSV steht auf der Bremse und stellt sich gegen das Projekt. Die Legalisierung ist auch wegen der Coronakrise ins Stocken geraten, im Juni soll es allerdings weitere Details geben.

Zusammengestellt von: Hubert Morang  Fotos: senivpetro (Freepik), Hervé Montaigu (2) (Editpress), jcomp (Freepik), Alain Rischard (Editpress)

Author: Philippe Reuter

Login