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Kurz gefasst

Regierung-legt-zu-KopieRegierung legt zu
Vergangene Woche wurden die Ergebnisse der letzten TNS-Ilres-Sonntagsfrage (im Auftrag von RTL und dem Wort) bekannt. Im Vergleich zu November 2020 würden die LSAP und die DP beide einen Sitz verlieren, allerdings hätte die Koalition noch immer eine Mehrheit (DP 13, LSAP 11, déi gréng 8). Bei den Oppositionsparteien würde im Vergleich zu November die adr auf vier Mandate kommen, die Piraten auf zwei Mandate und déi Lénk um einen Abgeordneten zulegen. Die CSV würde weiterhin nicht über 17 Mandate hinwegkommen.

Mehr-Reiche-KopieMehr Reiche
Der Capgemini Bericht für das Jahr 2020 hält für Luxemburg einen Zuwachs an reichen Einwohnern fest. Insgesamt besitzen 42.800 Menschen hierzulande ein Vermögen von mindestens einer Million Dollar (ohne dass die eigene Wohnung dazu gehört). Der Zuwachs erklärt sich laut dem Bericht vor allem durch Investments an der Börse und durch den Wertgewinn von Immobilien.

Einsätze-stabil-KopieEinsätze stabil
Der CGDIS hat die Bilanz für das Jahr 2020 gezogen. Die Arbeit hat sich aufgrund der Pandemie geändert und vor allem Corona-bedingten Aufgaben kamen neu dazu. Alles in allem blieb die Zahl der Einsätze mit rund 60.000 relativ stabil im Vergleich zum Vorjahr. Der Einfluss der Pandemie spiegelt sich natürlich auch in der Art der Einsätze wider, wegen des Lockdowns gab es zum Beispiel im Frühjahr des vergangenen Jahres weniger Verkehrs- und Arbeitsunfälle, allerdings wurden verstärkt Ambulanzeinsätze gefahren.

Neue Tricksereien?
Recherchern von verschiedenen europäischen Medien zufolge (die Luxemburger Wochenzeitung Woxx war auch an diesen beteiligt) ist Luxemburg zwar prinzipiell kein Steuerparadies mehr, allerdings wäre es mit den sogenannten „letters d’information“ weiterhin möglich zu tricksen, weniger Steuern zu zahlen und die geltenden EU-Regularien zu umschiffen. „LuxLetters“ wurde die Recherche getauft. Das Finanzministerium hat die Vorwürfe prompt zurückgewiesen.

Imagekampagne-KopieImagekampagne
Die neueste Nation Branding für die Jahre 2021 bis 2025 wird bis zu 1,8 Millionen Euro kosten. Das Motto „Let’s make it happen“ wird weiter geführt, soll eine Arbeitsgruppe (deren die Filmregisseurin Beryl Koltz vorsteht) allerdings unter der Führung des Außenministers Jean Asselborn neue Wege suchen, um die Stärken des Großherzogtums noch besser zu vermarkten. Luxemburg soll „authentisch und glaubwürdig“ dargestellt werden, unterstrich Asselborn.

Regional-ist-besser.pg-KopieRegional ist besser
Was so manch einer vermutet hat, ist tatsächlich in Luxemburg eingetroffen: Die Pandemie hat dazu geführt, dass die Konsumenten hierzulande öfter nach einheimischen Produkten greifen. Eine TNS-Ilres-Studie, die Landwirtschaftsminister Romain Schneider im Vorfeld der „Foire agricole“ in Ettelbrück präsentierte, zeigt, dass ein Teil der Konsumenten ihr Verhalten geändert hat. Vier von zehn Personen geben nämlich an, dass sie in Luxemburg produzierte Esswaren bevorzugen würden und drei von zehn Befragten geben an, dass sie diese Verhaltensweise auch beibehalten haben. Die Umfrage zeigt auch, dass die Verbraucher Vertrauen in die luxemburgischen Waren haben, denn 93 Prozent bestätigen diesen eine gute Qualität.

Zusammengestellt von: Hubert Morang // Fotos: Julien Garroy, Fabrizio Pizzolante (2) (beide Editpress), Devon Breen, Paweł Szymczuk (beide Pixabay)

Author: Philippe Reuter

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