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Kurz gefasst

Inbetriebnahme-im-Herbst-KopieInbetriebnahme im Herbst
Das Gefängnis für Untersuchungshäftlinge auf Uerschterhaff in Sassenheim soll im Oktober des kommenden Jahres in Betrieb genommen werden, meldete das Tageblatt vergangene Woche nach einem Gespräch mit dem Direktor der Gefängnisverwaltung Serge Legil. Rund 300 Untersuchungshäftlinge werden dann von Schrassig nach Sassenheim verlegt. Damit wird das Gefängnis in Schrassig deutlich entlastet und überfällige Renovierungsarbeiten können angegangen werden. Der Spatenstich für den rund 156 Millionen teuren Bau erfolgte übrigens im Juli 2017.

Verkauf angedacht
Einer Pressemitteilung der Gewerkschaft LCGB ist zu entnehmen, dass die Direktion der Firma Dupont de Nemours gewillt ist, ihre Aktivitäten in Luxemburg in den Bereichen „Dupont TeijiFilms“ (Polyester-Kunststoff) und Hytrel (thermoplastisches Elastomer) zu verkaufen. 350 von insgesamt 1.100 Arbeitsplätzen könnten dadurch betroffen sein.

Die nächste Welle
Das Pandemiegeschehen zieht wieder an, nicht nur im Ausland, sondern auch in Luxemburg. Vergangenen Donnerstag meldete die Santé insgesamt 432 Neuninfektionen. Eine Anzahl, welche zum letzten Mal am 17. Dezember erreicht wurde. Insgesamt hat das Infektionsgeschehen in der Woche davor (zwischen dem 25. und dem 31. Oktober) bereits um 14 Prozent angezogen. Unterdessen liegt die Impfquote mittlerweile beiüber 76 Prozent.

Entlassung-KopieEntlassung
Eine Pflegerin der „Hôpitaux Robert Schumann“ wurde von ihrem Arbeitgeber entlassen, weil sie sich strikt weigerte, das Covid-Gesetz vom Juni, welches unter anderem die 3G-Regel für Krankenhäuser vorsieht, zu akzeptieren. Sprich sich testen zu lassen. Die Frau ist auch seit diesem Zeitpunkt nicht mehr an ihrem Arbeitsplatz aufgetaucht und war krankgeschrieben. Ein Fall, der wohl demnächst das Arbeitsgericht beschäftigen dürfte. Es soll sich allerdings um einen Einzelfall handeln und rund 90 Prozent des Personals der HRS sind mittlerweile geimpft.

Vorläufiges-Ende-KopieVorläufiges Ende
Rund ein Jahr lang patrouillierte eine private Sicherheitsfirma im Luxemburger Bahnhofsviertel, mit dem Ziel, das Sicherheitsgefühl der Einwohner zu steigern. Unumstritten war der Einsatz nicht. Am 15. November läuft jetzt der Kontrakt aus und er soll auch nicht erneuert werden. Vor allem, weil die Regierung bereits Maßnahmen, wie verstärkte Polizeipräsenz, umgesetzt hat und noch weitere Schritte unternommen werden sollen. Der Schöffenrat will allerdings auch Rücksprache mit den Bürgern halten, um zu schauen, wie sich die Situation entwickelt.

Auf-Vorkrisenniveau-KopieAuf Vorkrisenniveau
Während bei der Weltklimakonferenz COP26 in Glasgow noch bis Freitag verhandelt wird, um konkret gegen den Klimawandel vorzugehen – unter anderem einigten sich viele Länder darauf, den Methanausstoß eindämmen zu wollen –, veröffentlichte das Forschungsprojekt „Global Carbon Project“ seine Zahlen für das Jahr 2021. Das Resultat ist ziemlich ernüchternd, denn der Ausstoß von CO2-Emissionen liegt für dieses Jahr auf dem Niveau von vor der Pandemie. Um das Ziel der Klimaneutralität im Jahr 2050 zu erreichen, müsste der Ausstoß eigentlich jährlich um 1,4 Milliarden Tonnen zurückgeschraubt werden. Es besteht also Handlungsbedarf.

Zusammengestellt von: Hubert Morang // Fotos: Tania Feller, Julien Garroy, Fabrizio Pizzolante (alle Editpress), wirestock (Freepik)

Author: Philippe Reuter

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