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Picked out

Testkonzert

1.000 Besucher sollen dieses Wochenende im großen Saal der Rockhal aufeinandertreffen, Gitarrist und Sänger Serge Tonnar bespielt die Bühne. Schon im Februar hat die Rockhal erste Konzerte unter dem Motto „Because Music matters” ausgerichtet, mit 100 Gästen. Jetzt geht die Reihe weiter und Serge Tonnar ist der erste, der in Luxemburg vor einem Post-Covid-Publikum spielen darf. In Barcelona ging ein Testkonzert mit 5.000 frisch getesteten Besuchern Ende März gut. Weitere Veranstaltungen auf Probe sind in ganz Europa in Gange. Auch in der Rockhal muss jeder Besucher einen negativen Antigen-Test vorweisen und auch sieben Tage nach der Veranstaltung ist ein Test in einem offiziellen Testzentrum verpflichtend. Ansonsten alles wie immer? Nicht ganz. Garderobe, Bar und Raucherbereich sind geschlossen, jeder Gast bekommt einen Sitzplatz und die Rockhal empfiehlt, sich nur dort weg zu bewegen, wenn nötig. Einlass ist schon 90 Minuten vor Veranstaltungsbeginn. Nur Serge Tonnars Laune bleibt wohl ungebrochen. Dass er den Mut trotz allem nicht verliert, beweist sein neues Lied „Fäertaasch”.

Am 21. Mai um 20 Uhr, 20 Euro, www.rockhal.lu

web_Frauenfilme-KopieKeine Frauenfilme

Romantische Schnulzen sind nicht zu erwarten, wenn die Escher Kulturfabrik ihr Kino-Wochenende unter das Motto „Femmes en Action” stellt: vier Filme, deren Plots erfahrungsgemäß eher einen Protagonisten mit Brustbehaarung erwarten lassen würden. Den Anfang macht am Samstag, dem 22. Mai, „Johnny Guitar”, Nicolas Rays Western von 1954 mit Joan Crawford in der Hauptrolle. Mit „Thelma & Louise” und „3 Women” geht es weiter. Zum Abschluss spielen sich am Sonntagabend Waffenhandel und Geldwäsche auf der Leinwand ab, denn den macht Tarantinos Klassiker „Jackie Brown”, in der weiblichen Hauptrolle Pam Grier. Die Tickets kosten jeweils fünf Euro.

www.kulturfabrik.lu

web_Industriekultur-Editpress-Julien-Garroy-KopieIndustriekultur

Das kulturelle Erbe weiterführen und das industrielle bewahren, das ist das Ziel der neu gegründeten Asbl Ferroforum. Die Projektidee stand schon 2020, hat mit Esch2022 vor der Tür aber Fahrt aufgenommen. Im Mittelpunkt der Bemühungen steht das alte Stahlwerk in Schifflingen. Unter dem Motto „Industrial Peepshow” bietet der Verein jetzt monatlich Führungen an, gewährt Einblick in den Alltag der Arbeiter in der Vergangenheit, bevor diese unter Eschs neuem Wohnviertel begraben wird. Das Ferroforum plant zudem, dort Archive, ein Atelier und eine Buvette zu schaffen.

www.ferroforum.lu

Zusammengestellt von: Franziska Peschel, Fotos: Julien Garroy, Rockhal

Author: Dario Herold

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