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Volksfest Marathon

Zeit zum Trainieren hat es in den vergangenen beiden Jahren zu Genüge gegeben. Nun ist mit dem ING Marathon nach der Corona-Zwangspause ein Großevent zurückgekehrt.

Mehr als 12.000 Läuferinnen und Läufer, die beim Marathon und beim Halbmarathon teilnehmen, sorgten wieder für das Spektakel, das begleitet wurde von unzähligen Zuschauern und einer Party mit mehr als 50 Bands und DJs. Die äußeren Bedingungen waren bei Sonnenschein, Trockenheit und 16 Grad optimal. Dazu herrschte die übliche Volksfeststimmung. Gestartet wurde auf dem Boulevard John F. Kennedy, und bei der Luxexpo war auch das Ziel, das Ezekiel Kiprop Koech als Erster erreichte. Der Kenianer gewann die 15. Auflage des ING Night Marathon souverän. In zwei Stunden, 15 Minuten und 46 Sekunden legte er eine bärenstarke Zeit hin. Das macht eine Geschwindigkeit von 3,13 Minuten pro Kilometer. Hinter dem 38-jährigen Sieger wurde dessen Landsmann Gedion Kipchirchir Murrei Zweiter.

Auch bei den Frauen war Kenia vorne: Mercy Jeptoo Tuitoek ließ in 2.43‘31‘‘ die Konkurrenz auf den 42,195 Kilometern hinter sich. Zufrieden konnten
auch die einheimischen Spitzenläufer sein: Die Besten unter ihnen waren Bertil Muller in 2.43‘40‘‘ und Shefi Xhaferaj (3.07‘11‘‘), den Halbmarathon über gut 21 Kilometer bei den Frauen gewann Jenny Gloden in 1.20‘26‘‘, bei den Männern gewann auf dieser Distanz der Spanier Eric Domingo Rolden.

Fotos: Luis Mangorrinha (5), Jerry Gerard (beide Editpress)

Stefan Kunzmann

Chefredakteur

Ressorts: Politik & Wirtschaft

Author: Dario Herold